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Thema:
:: Gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege
Treffpunkt:
:: 12 Uhr / Hauptbahnhof Vorplatz
Veranstalter:
:: parteifreie Nationalisten
Infos:
:: Tel.: 0700 / 94 33 77 82
:: E-Mail: kontakt@nw-dortmund.net
:: Internet: http://www.nw-dortmund.net
:: Mobilisierung: http://www.antikriegstag.org
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Gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege
2001
begann in Afghanistan Amerikas Krieg gegen den „internationalen
Terrorismus“. Zwei Jahre später überschütteten angloamerikanische
Kampfverbände den Irak mit Bomben und Granaten. In den Händen Saddam
Husseins vermutete Massenvernichtungswaffen wurden damals als
Kriegsgrund vorgeschoben. Daß diese Waffen nie existierten, es sich
dabei lediglich um einen propagandistischen Schachzug zur
Rechtfertigung eines Aggressionskrieges handelte, interessierte im
Nachhinein nicht mehr.
Die beiden genannten Beispiele sind nur
die aktuellsten in einer langen Reihe von Aggressionen, die in den
letzten Jahrzehnten von Amerika aus über die Welt gestreut wurden und
leider wohl auch nicht die letzten, denn souveräne Länder wie Syrien
und der Iran sind der amerikanischen Machtelite – ebenso wie ihren
israelischen Brüdern im Ungeiste – schon lange ein Dorn im Auge.
Begründet
wird all die Kriegstreiberei stets auf die gleiche Art und Weise: Man
müsse die Demokratie und die westliche Zivilisation verteidigen; es
gehe um die Durchsetzung von Freiheit und Menschenrechten; präventiv
müßten „Schurkenstaaten“ daran gehindert werden, militärisches
Potential zu entfalten.
Was aber soll die gepredigte Demokratie
sein? Wieso sollte man Völkern nichtwestlicher Herkunft eine sogenannte
„westliche Zivilisation“ aufzwingen? Wie kann man Menschenrechte und
Freiheit mit Foltergefängnissen und Internierungslagern durchsetzen
wollen? Woher nehmen sich die USA das Recht, über die militärische
Situation in einem fremden Land zu bestimmen?
All diese
„Begründungen“ entpuppen sich bei näherer Betrachtung als inhaltslose
Phrasen, die lediglich etwas tiefer Liegendes zu verschleiern trachten:
das innere Wesen und Funktionsprinzip, das dem am amerikanischen Staate
– ebenso wie den übrigen Staaten westlich-demokratischer Prägung –
zugrunde liegt: der Kapitalismus!
Jener Kapitalismus und seine
Träger und Befürworter sind es, welche durch wirtschaftliche und
militärische Aggressionen ohne Unterlaß ihre Macht und ihren globalen
Einfluß zu vergrößern versuchen. In Jahrtausenden gewachsene Völker,
Kulturen und Nationen werden, wenn sie der, dem kapitalistischen Denken
innewohnenden, unstillbaren Gier nach immer größeren, einheitlicheren
Absatzmärkten und immer günstigeren Arbeitskräften im Wege stehen, in
Schutt und Asche gelegt und nach der Zerstörung im Sinne der
internationalen Finanzmächte wiederaufgebaut – jedoch nicht als
souveräne Volksstaaten, sondern als unfreie Sklavenkolonien der
Weltwirtschaft.
Dieser Urgrund allen Unglückes der heutigen Welt
und speziell auch unseres Volkes muß mit allen Mitteln beseitigt
werden, denn solange das Grundübel des Kapitalismus nicht an der Wurzel
gefaßt wird, gestaltet sich aller Einsatz für eine bessere Zukunft nur
als eine Bekämpfung von Wirkungen und Folgen, nicht der Ursache selbst.
Wir
wollen, daß Schluß ist mit imperialistischer Kriegstreiberei und
Aggressionskriegen! Und uns ist klar, daß dieses Ziel nur erreicht
werden kann, wenn eine neue, lebensbejahende Weltauffassung den
Kapitalismus und die liberalistische und egoistische Lebensform
überwindet. Eine neue Weltauffassung und Lebensform, welche die
natürliche menschliche Gemeinschaft – das Volk – und die von ihr
ausgehenden schöpferischen und kulturellen Leistungen zum Mittelpunkt
hat; eine Weltauffassung, welche die Wirtschaft als Dienerin des Volkes
begreift und nicht umgekehrt; eine Weltauffassung, der sich aus
wirtschaftlichen Interessen heraus geführte Kriege von selbst verbieten!
Die
gleiche Motivation treibt Menschen auf der ganzen Welt immer wieder auf
die Straßen, läßt sie Verfolgung und Leid ertragen, gibt ihnen stets
neue Kraft und neuen Mut. Sie haben erkannt, daß sich ohne ihren
eigenen Einsatz die Welt nicht verändern läßt. Und auch Du kannst einen
Teil zu einer besseren, gerechteren und friedlicheren Zukunft beitragen.
Deshalb
lautet die Parole: Hinaus zum Antikriegstag 2008 nach Dortmund, gegen
imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege! |
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