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Friedrichsruh
im Sachsenwald
- Bismarck-Museum & Gruft -
Ein Geschenk Kaiser Wilhelms I. machte den kleinen Ort
Friedrichsruh im Sachsenwald weltberühmt. Am 24. Juni 1871 schenkte der
erste deutsche Kaiser dem Fürsten Otto von Bismarck das Landgut
Friedrichsruh und den umgebenden Sachsenwald „in Anerkennung seiner
Verdienste“ bei der Gründung des Deutschen Reiches.
Bismarck machte das idyllische Friedrichsruh sofort zu seinem Wohnsitz
und verlebte hier seinen wohlverdienten Ruhestand bis zu seinem Tode am
30. Juli 1898.
Der
Sachsenwald ist das größte geschlossene Waldgebiet
Schleswig-Holsteins und gilt als „grüne Lunge“ des nahen Hamburgs.
Hünengräber zeugen davon, daß er eine uralte heilige Stätte ist und
auch die Heere der heidnischen Sachsen sammelten sich hier während der
christlichen Verfolgung. Noch immer im Besitz der Familie Bismarck ist
der Sachsenwald ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Der Wald, das
Bismarck-Museum und seine Gruft laden zum erholen und staunen ein.
Bismarcks Schloß in Friedrichsruh wurde zwar am 29. April 1945 durch
einen alliierten Luftangriff völlig ohne jeden militärischen Sinn
zerstört, aber die Familie konnte viele Stücke aus seinem großen Leben
retten.
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