Nicht rechts, nicht links, nur kriminell:
Terror made by Verfassungsschutz
Es ist schon seltsam: Immer wenn es um scheinbar politisch
motivierten "Terrorismus" geht, hat der Inlandsgeheimdienst
"Verfassungsschutz" irgendwie seine Finger im Spiel. Das war schon zu
Zeiten der "RAF" so, als deren Geburtshelfer der Geheimdienst
durchaus gelten darf. Mehr noch: Als die tatsächliche "RAF" nicht
mehr mordete, gingen die Anschläge trotzdem munter weiter. ARD-Reporter deckten
Anfang der 90er Jahre das "RAF-Phantom" auf, die frei erfundene
"dritte Generation" und ihre geheimdienstlichen Initiatoren.
Schon damals belegten die Autoren Gerhard Wisnewski,
Wolfgang Landgraeber und Ekkehard Sieker eindrucksvoll, wozu Politik und
Wirtschaft Terroristen brauchen und warum die Spur jeden Terrors immer wieder
bei den Geheimdiensten endet. Schon damals stellten sie fest: Nach dem Terror
von links wird es vor allem der Rechtsextremismus sein, der unter
Terrorverdacht gebracht werden soll. So prognostizierten sie:
"Dabei geht es um jene Bedrohung, die sich für jeden
einzelnen Bürger aus dem gewaltigen 'Sicherheits'- und Gesetzesapparat ergibt,
der nicht etwa abgeschafft, sondern im Gegenteil weiter ausgebaut werden soll.
Dafür hat man bereits neue Überschriften gefunden: OK – 'Organisierte
Kriminalität' und Rechtsextremismus. … Statt mit 'RAF'-Geschichten sind die
Gazetten neuerdings mit groß aufgemachten Storys über 'Organisierte
Kriminalität' und Rechtsextremismus voll."
Es dauerte nicht lange, bis sich diese Prognose bestätigte:
Bereits beim vermeintlich "rechtsextremen" Brandanschlag auf ein von
Ausländern bewohntes Haus in Solingen 1993 hatte der Verfassungsschutz
definitiv seine Finger im Spiel. Seit dem zieht sich die Rolle des
Geheimdienstes als Geburtshelfer, Mitwisser und Förderer vermeintlich
"rechter" Gewaltakte wie ein roter Faden durch die politische
Landschaft. Immer mit dem Ziel, einen "rechten Terrorismus" zu
erschaffen, der die Politik moralisch dazu ermächtigen soll, nationale
Oppositionelle öffentlich zu kriminalisieren, zu verfolgen und zu ächten.
Auch der aktuelle Fall um das dubiose Trio aus Thüringen
zeigt deutliche Parallelen zu bereits bekannten "Arbeitsweisen" der
Geheimdienste. Fakt ist: Das Trio hat sich spätestens vor nunmehr dreizehn
Jahren endgültig vom politischen Meinungskampf verabschiedet und gemeinsam eine
kriminelle Laufbahn eingeschlagen. Das war ein Zeitpunkt, der vor all den
mutmaßlich oder tatsächlich von ihnen begangenen Taten gelegen hat.
Verschiedenen Diensten dürfte es durchaus gelegen kommen, daß die beiden
mutmaßlichen Haupttäter mittlerweile unter bislang nicht aufgeklärten Umständen
zu Tode kamen. Fälle, die wahrscheinlich niemals hätten gelöst werden können
und deren Täter vielleicht ganz woanders zu suchen wären, lösen sich nun wie
von Zauberhand. Aber was kann das Auffinden von Tatwaffen oder
"Bekenner"-Videos noch beweisen angesichts der nicht mehr zu
übersehenden massiven Verstrickungen von Geheimdiensten?
Gutgläubige Bundesbürger kannten es bisher wohl nur aus
schlechten Krimis, daß Geheimdienstmitarbeiter sogar an Tatorten zum
Tatzeitpunkt selbst dabei waren, wenn ihre "Schützlinge" Morde und
Anschläge verüben. Ein Geheimdienst-Mann aus Hessen steht jedoch genau deswegen
unter Verdacht. Es ist ein weiteres Indiz dafür, daß dieses seltsame Trio aus
Thüringen, möglicherweise auch weitere dubiose Personen, unter den Augen des
Verfassungsschutzes höchst kriminelle Taten verübten, die dann als
"rechter Terrorismus" verkauft werden sollten.
Genau das machen etablierte Massenmedien und Politiker
jetzt: Es wird mal wieder das Gespenst vom "rechten Terror" an die
Wand gemalt und kräftig mit dem Säbel gerasselt: Verbote, Durchsuchungen,
Fahndungsmaßnahmen, noch stärkere Überwachung, das ganze Programm. Dabei wird
geflissentlich ignoriert, daß sich die Spuren eben nicht in Richtung politisch
nationaler Kreise verdichten, sondern ganz klar in Richtung behördlicher
Stellen. Schon die erwähnten ARD-Reporter stellten in ihrem Werk über das
"RAF-Phantom" treffend fest:
"Diese Dienste wie der sogenannte 'Verfassungsschutz',
der 'Bundesnachrichtendienst' geheimpolizeilich arbeitende 'Polizeibehörden'
wie das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter … haben auch den Alltag
der Bundesrepublik unmerklich unterwandert und durchwirkt. In der Bundesrepublik
leben und konspirieren weitaus mehr Staatsbeamte im Untergrund, als
irgendwelche 'Terroristen'.“
Anders wäre das vermeintliche "Untertauchen" von
Personen, die vorher schon lange im Visier oder gar im Salär des
Verfassungsschutzes standen, überhaupt nicht möglich gewesen. Besonders
"realitätsnah": Wer angeblich "untertauchen" will, der hat
natürlich auch nichts Besseres zu tun, als eine namhafte Organisation
("Nationalsozialistischer Untergrund") zu gründen und mit Behörden
auf Tuchfühlung zu bleiben. Da drängt sich die Frage auf, welchen Sinn die
Gründung der "NSU" überhaupt machen soll, wenn sich diese
Organisation dann die ganzen Jahre über nach keinem der angeblich verübten
Anschläge dazu bekennt. Vieles spricht dafür, daß dieser Möchtegern-"Untergrund"
ein Konstrukt des Verfassungsschutzes ist, um kriminellen Taten eine politische
Färbung zu verpassen.
Die Geheimdienste finden immer wieder Dumme, die für Geld
fast alles machen. Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt waren offenbar
dumm und geldgierig genug. Es ist zumindest offensichtlich, daß dem Trio aus
Thüringen jeglicher ernsthafte politische Hintergrund fehlte, denn sonst hätten
sie selbst erkennen müssen, welchen Schaden sie mit ihrem hirnrissigen,
kriminellen Handeln anrichten.
Hier liegt die klare und unüberwindbare Grenze zwischen
hirnlosen, unpolitischen und teilweise auch bezahlten Subjekten auf der einen -
und politischen Aktivisten des nationalen Widerstandes auf der anderen Seite.
Einen "rechten Terrorismus" brauchen nur unsere Feinde, weil dieser
auch nur ihnen nützt.
Als politisch denkende Menschen wissen wir, daß alleine der
erfolgreiche Meinungskampf die notwendigen politischen Veränderungen schaffen
kann. Dieser Meinungskampf wird auf der Straße zweifellos auch mal mit harten
Bandagen geführt, was jedoch nachweislich ausschließlich auf das Auftreten
linksextremer Gewalttäter zurückzuführen ist, die unsere politische
Aufklärungsarbeit auch mit kriminellen Mitteln verhindern wollen. Solche
Auseinandersetzungen sind nicht selten von behördlichen Stellen und Vertretern
lanciert, die gezielt Informationen an gewaltbereite linksextreme Kreise
durchsickern lassen oder sich selbst an der Organisierung von strafbaren
"Gegenaktionen" beteiligen. Auch die Geheimdienste sind ziemlich
sicher mit von der Partie, wenn vermeintlich linksautonome Kleingruppen
Straftaten gegen uns verüben (sollen).
Die ständigen Verstrickungen in kriminelle Machenschaften,
die aktuell Stück für Stück ans Tageslicht kommen, führen automatisch zu der
Frage, wie lange solche Stasi-ähnlichen Geheimdienste – insbesondere der
Verfassungsschutz – noch so weitermachen dürfen? Wenn es der Politik wirklich
ernst wäre mit der Sicherheit ihrer Bürger, dann dürften diese
geheimdienstlichen Behörden von kafkaesker Undurchsichtigkeit, notorischem
Versagen und krimineller Energie nicht mehr länger fortbestehen.
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"Der
Verfassungsschutz hat uns die Waffen gegeben, mit denen Polizisten umgeschossen
wurden. Das ist die Situation in Deutschland. So ein Mann wie Nollau hat schon
1966 gesagt, alle maoistischen Gruppen unterstützen, das war die Aufgabe des
Verfassungsschutzes. Sie drücken uns die Waffen in die Hand, damit wir ihre
eigenen Leute abballern können. Das ist mir heute noch nicht richtig klar,
welche Rolle man in dem Spiel steht. Aber das sieht anders aus, als eine
eigenständige revolutionäre Bewegung. Irgendwo sind die Bullen sehr
interessiert, daß wir es ja auch machen. (…) Darüber sollten wir alle
nachdenken".
(Bommi Baumann,
68er-Revolutionär, der von VS-Mann Peter Urbach die ersten Molotow-Cocktails in
die Hand gedrückt bekam, in seinem Buch "Wie alles anfing")
Quelle: www.mein-hh.info