"Wir waren nicht schuld am Krieg"
Schulungsveranstaltung in Stormarn
Obwohl wir doch eher eine Gruppe von Aktivisten sind die der
Zukunft zugewandt sind, haben wir doch ein Bein in der Vergangenheit. Weil wir
genau wissen das wir nur ein weiterer Baustein in unserer Ahnenreihe sind. Aus
diesem Grund haben wir eine Schulung zu dem Thema „Kriegsschuld“ im Raum
Stormarn durchgeführt.
Die zahlreichen Gäste waren für uns ein Beweis dass dieses
Thema heute noch Brisant ist. Jeder Nationale Aktivist weiß, daß wir heute noch
nicht unsere vollständige Freiheit wieder haben. Das wir Besatzungstruppen im
eigenen Land dulden müssen und genauso, daß die Wiedervereinigung noch nicht
stattgefunden hat, sondern nur zwei Besatzungsgebiete zusammengelegt wurden.
Dies wird gerechtfertigt mit der angeblichen alleinigen Schuld am zweiten
Weltkrieg.
Der Referent, ein Kamerad der Division Franken, begann
seinen Vortrag mit dem Thema Antigermanismus und zeigte auf, daß die
Deutschfeindlichkeit weit verbreitet ist und war. Nicht erst seit dem 3.Reich
sondern schon weit vor dem 1. Weltkrieg. So z.B. in einem Artikel der „Nowoje
Wremja“ 1886:
Das russische Volk sehnt sich danach, all
sein Blut im Kampf gegen Deutschland zu vergießen.
oder ein Jahr später In der englischen „Saturday Review“ am
11. September 1887:
… und wir können dann zu Frankreich und
Rußland sagen: Sucht euch die Entschädigung selbst, nehmt euch in Deutschland
was ihr wollt. Ihr sollt es haben.
Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Ein richtiges Raunen
ging durch die interessierten Zuhörer bei dem Zitat vom französischen
Ministerpräsident CLEMENCEAU:
Es gibt zwanzig Millionen Deutsche in
Europa zuviel!
Genau diese zwanzig Millionen haben wir durch den Krieg und
die Nachkriegszeit verloren, erst dann hörte das Töten auf, führte der Referent
aus.
Er ging weiter auf die „Blumenkriege“ ein, mit der
Bezeichnung Blumenkrieg meint man den friedlichen Anschluss der Ostmark und des
Sudetenland. Wer Bilder und Zeitzeugen Berichte über diese Zeit gelesen hat,
der weiß dass der Begriff Krieg verfehlt ist. Es fiel kein einziger Schuß und
eine blumenschwenkende jubelnde Menge empfing die Deutsche Wehrmacht. Trotz
alledem verurteilte das internationale Militärtribunal in Nürnberg Seyß-Inquart
zum Tode mit der Begründung der Anschluß Österreichs sei eine „geplante
Angriffsmaßnahme [...] zur Förderung [...] von Angriffskriegen“.
Als nächstes stand der „Angriff“ auf Polen auf der
Tagesordnung. Auch hier kam die wahre Ursache für den Konflikt ans Tageslicht.
Eine Woche vor dem deutschen Waffengang gab es von polnischer Seite 44
Grenzverletzungen mit mehreren Toten Volksgenossen auf deutschen Boden. Trotz
weiterer neuer Friedensvorschläge von Seiten Deutschlands ordnete Polen am
30.08.1939 um 16:30 Uhr offiziell die Generalmobilmachung an, was nach dem Völkerrecht
einer Kriegserklärung gleich kam.
Am 3.September 1939 erklärten England und Frankreich dem
Deutschen Reich den Krieg. Aber nicht Russland, welches ebenfalls vom Osten aus
in Polen einmarschierte. Dann ging es weiter nach Norwegen und auf den Balkan,
wo auch die Kriegsgründe auf keinen Fall allein bei Deutschland zu suchen sind,
wenn überhaupt.
Da der heute von Rußland offen zugegebene Angriff auf das
Deutsche Reich kurz bevorstand, hatte die damalige Führung gar keine andere
Möglichkeit als einen Präventivschlag gegen die Bolschewisten zu führen. Daß es
die einzige Möglichkeit war und dies auch nicht von Deutschland gewollt war,
zeige die unzureichende Rüstung, die ohne die riesige Beute an russischem Gerät
schon ein Scheitern in den ersten Kriegsmonaten verursacht hätte.
Mit einer Zusammenfassung der Rüstung und einem Fazit in dem
z.B. erwähnt wurde, daß an Deutschlands Seite Italien, Finnland, Rumänien,
Ungarn, die Slowakei, Bulgarien, Kroatien, Japan und Mandschukuo kämpften,
sowie Freiwillige aus Frankreich, Spanien, Albanien, Tunesien, Schweden,
Dänemark, Flandern, Russland, Türkei, Indien, Griechenland, Serbien, usw.
kämpften und diese das bestimmt nicht für ein kriegslüsternes Deutsches Reich
getan hätten (Was viele heute nicht wissen ist, daß die letzte Einheit, welche
in Berlin die Waffen niederlegten eine Französische war). Das Fazit ließ auch
keine Fragen mehr offen und so endete der zweistündige Vortrag.
Anschließend setzen sich die Anwesenden noch zusammen und
beendeten den Tag mit einen Kameradschaftsabend und langen Gesprächen.