BRD-System... "gefällt mit nicht"
Nicht selten muß man sich fragen, für wie dumm die Damen und
Herren politischen Funktionäre in verantwortlicher Position ihr eigenes Volk
eigentlich halten. Neuestes Beispiel aus dem hohen Norden der BRD ist die
Facebook-Diskussion.
Wir haben ja inzwischen mitbekommen, daß eine Vielzahl der
schleswig-holsteinischen Systempolitiker gewisse Schwierigkeiten mit diesem
sozialen Netzwerk hat. So hatten einige CDU-Kreisverbände ihre Sommerfeste
abgesagt, da sich Hunderte für die öffentlich angepriesene Veranstaltung
angekündigt hatten – Hunderte, aber wahrlich nicht alles CDU-Leute!
Ralf Stegner (SPD) mußte sich dafür rechtfertigen, daß er
zahlreiche bekannte Nationalisten und gar den NPD-Kreisverband Nordfriesland
sowie den freien Widerstand Südschleswig in seinen Freundeskreis aufgenommen
hatte.
Und dann war da ja noch der Ex-CDU-Landeschef Christian von
Boetticher, dessen verhängnisvolle Affäre ebenfalls auf Facebook begann.
Natürlich ist Facebook mit Vorsicht zu genießen. Nicht
umsonst sollten Eltern besonders ein Auge darauf haben, was der eigene
Nachwuchs auf dieser Plattform unternimmt. (Wenn es denn überhaupt sein muß,
seinem Kind ein Profil zu erlauben …)
Bekanntermaßen treiben sich viele Perverse auf Facebook
herum, die Kontakte zu Kindern und Jugendlichen suchen, auch manch Lustmolch
von der Waterkant hat diesen Weg gewählt.
Doch nicht der Kinderschutz ist aktuell das Thema der
Diskussion, sondern es ist der sogenannte ‚gefällt-mir-Knopf’.
Und warum? Aus Datenschutzgründen!
Datenschutz! Das muß man sich mal vorstellen! Gerade
diejenigen, die sonst so fahrlässig und gewissenlos mit unseren Daten umgehen,
wollen nun unter diesem Vorwand die Facebook-Nutzung in Schleswig-Holstein
massiv beschränken! Da regen die Systempolitiker und Superdemokraten sich
einerseits über die mangelnde Informationsbeschaffungs- und Meinungsfreiheit in
fernen Ländern auf, doch selbst sind sie auf dem besten Weg dahin!
Denn so geht es nun einmal los. Erst werden nur – ohne
Vorwarnung – heimattreue Deutsche auch ohne ersichtliche Gründe wieder und
wieder gelöscht, dann kommen Einschränkungen für alle Nutzer. Und irgendwann
kommt das Aus für derartige soziale Netzwerke. Weit davon entfernt sind wir
sicher nicht mehr …
An dieser Stelle zitieren wir den shz-Leserbrief eines
Eiderstedters, da dieser genau das aussagt, was sicher viele Leute denken:
„Man muß Herrn Weichert (Anm.: Herr Weicher ist der
Datenschutzbeauftragte, der die Diskussion ins Rollen brachte) wohl dankbar
sein, dass er mit seinem Aktionismus das eigentliche Problem deutlich macht:
Facebook stellt mir mit dem ‚Gefällt-mir-Button’ die technische Möglichkeit zur
Verfügung, von meinem Grundrecht der freien Meinungsäußerung Gebrauch zu
machen. Diese Möglichkeit will er mir nehmen, indem er vorgibt, mein Profil,
meine Vorlieben, meine Daten oder was auch immer vor dem virtuellen Export nach
USA schützen zu wollen. Auf diesen Schutz kann ich verzichten. Aber die Frage
bleibt doch: Wer schützt uns vor solchen Datenschützern?“
Hoffentlich begreifen bald auch mehr Leute, daß die
Politiker dieser BRD uns nichts Gutes wollen, sondern uns bloß kleinlaut am
Boden halten wollen, bloß nicht zulassen wollen, daß wir unsere Meinung auf
verschiedenen Wegen in die Welt hinausrufen können!
Und anstatt uns davor schützen zu wollen, daß unsere Daten
in die USA verfrachtet werden (dafür ist es eh zu spät!), sollte man uns und
vor allem unsere Kinder lieber vor den schlechten Einflüssen der Vereinigen
Staaten schützen, also u.a. vor der gruseligen Musik, den oberflächlichen
Fernsehsendungen, dem ungesunden und fetten ‚fast food’ mitsamt seiner
Restaurantketten und vor zuckerhaltigen Getränken wie Cola!
Quelle: FW Südschleswig