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Ewiggestrige?
SPD greift alte Idee wieder auf!






Was soll man denn nun davon halten: Die SPD kauft einen Luxusdampfer, um deutsche Touristen über die Meere zu schippern. Große Schiffsreisen organisiert durch eine Partei? Gab es das in der Vergangenheit nicht schon einmal?!

Damals wurden den Deutschen aus allen Schichten und allen Berufen günstige Reiseangebote gemacht. Die Reisen galten sowohl der Erholung der Teilnehmer als natürlich auch einer Art Botschaft, konnten die Deutschen doch der Welt zeigen, wer und wie sie waren. Heute dienen solche Reise eher der Füllung der Parteikasse. Zumindest bei der SPD.

Die Sozialdemokraten kauften das Traumschiff "MS Princess Daphne", 162 Meter lang, 13 200 PS stark und 16 Knoten schnell. Registriert ist der Luxusdampfer mit dem roten Schornstein, der bald auch unter roter Flagge fährt, in Madeira - einst beliebtes Reiseziel für die Schiffe der NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude". Doch ist dies ja nicht die Wilhelm Gustloff oder die St.Louis ...

SPD-Schatzmeisterin Barbara Hendricks sagte: "Ab Mai 2012 werden wir das Kreuzfahrtschiff MS Princess Daphne exklusiv für den deutschen Markt anbieten." Über die SPD-Reiseservice GmbH wird alles organisiert. Allerdings tritt die SPD nach außen hin nicht als Anbieter für die Kreuzfahrten auf, sondern die "Berliner Ambiente". Fürchten die Sozialdemokraten etwa, daß sonst niemand mitfährt? Damit würde man wohlmöglich das lukrative Geschäft gefährden, dabei sollen die Tausender und Millionen doch unbedingt in die rote Parteikasse fließen. Also bloß kein Risiko! Die SPD wird schon wissen, warum sie den eigenen Namen dann lieber verheimlicht.

Während die KdF-Organisation den deutschen Arbeitern Stätten der Lebensfreude, Bildung und Erholung schaffen wollte, dabei für jeden erschwingliche Preise oder gar kostenlose Aktivitäten anbot, ist die SPD nur auf eine möglichst hohe Gewinnausschüttung aus - mit modernem Luxus, Saus- und Braus-Leben, gedankenleerer 'Party-Action' und sonstigen Abgründen der heutigen Spaßgesellschaft im Zeitalter des Kapitalismus und Materialismus.

Und so wird aus KdF, also Kraft durch Freude (das muß man mal wirklich begreifen!), dann eben GdB, also Geldsegen durch Bürgerabzocke, oder auch WdM, Willenlosigkeit durch Materialismus. Auf jeden Fall steht nicht der Arbeiter mitsamt seiner Erholung im Vordergrund, sondern die Sozialdemokraten mit ihren Euro-Zeichen in den Augen!

Na ja, und nicht daß der MS Princess Daphne das gleiche Schicksal wie der Wilhelm Gustloff widerfährt, wohlmöglich noch, wenn die Parteibonzen gerade ihren Parteitag auf dem Luxusdampfer abhalten.

Quelle: FW Südschleswig


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