Kundgebung zum Volksaufstand
Am Sonnabend, den 18. Juni meldete der stellvertretende
Kreisvorsitzende der NPD Stormarn-Lauenburg, Sebastian Sommer, eine Kundgebung
in Büchen an.
Hintergrund war der 17. Juni 1953. Der Tag, der als Tag der
deutschen Einheit in die Geschichte der alten BRD einging und auf den
Volksaufstand in der DDR hinwies.
Symbolisiert werden sollte an diesem Tag, daß man bei den
derzeitigen Zuständen der heutigen BRD einen Volksaufstand wagen muß, um die
antideutschen Politiker darauf hinzuweisen, daß es noch Deutsche gibt, die
nicht in einem fremdbestimmten Staat leben wollen.
Leider war die Anreise in Büchen alles andere als herzlich.
Eine Gruppe von etwa 30 - 35 Antifaschisten griff eine deutlich kleinere Gruppe
von Nationalisten an und verletzte mehrere von ihnen. Bewaffnet mit
Baseball-Schlägern und Bierflaschen rissen sie einige Kameraden zu Boden,
traten und schlugen auf sie ein. Hier wird deutlich, daß die linken Verbrecher
sich wohl erst mit den Bierflaschen Mut antrinken mußten, um eine Gruppe von
sieben unbewaffneten Nationalisten angreifen zu können. Eine wahre Heldentat!
Wo war die Polizei, die sonst alles weitläufig absperrt, damit es nicht zu
Schlägereien kommt? Bei dem Angriff in Büchen entsteht der Eindruck, als ob
bewußt von allen Seiten weggeschaut wurde. Auch der Angriff wirkte geplant.
Denn so schnell, wie sie da waren, waren sie auch wieder weg...
Trotz des Angriffs ließen sich die Kameradinnen und
Kameraden nicht entmutigen und setzten ihr Vorhaben fort. Am Veranstaltungsort,
dem Amtsplatz in Büchen, erwarte die Kameraden der freien Kräfte aus Hamburg,
der Freien Nationalisten Kiel (FNKI), der NaSo Lauenburg und verschiedenen
NPD-Mitgliedern ein Bild der real-existierenden Meinungsfreiheit, geschmückt
mit bunten Demokraten vieler Parteien.
Nach der Eröffnung der Kundgebung ging ein Vertreter NPD
Segeberg auf die Geschehnisse am Bahnhof in Büchen ein. Eine Vertreterin der
freien Kräfte baute mit ihrer Rede eine Brücke zwischen dem Aufstand der DDR
und der selbstverstandenen Toleranz und angeblicher Souveränität der BRD und
nannte dabei die Missstände in diesem Staat. Der Landesvorsitzende der NPD
Schleswig-Holstein, Jens Lütke, hob nochmals den 17. Juni als Tag des
Aufstandes hervor und bekräftigte in seiner Rede, daß das Volk nicht mehr
länger wegsehen darf, wie die derzeitige Politik unser Land und unser Volk
kaputt macht.
Trotz des Angriffs haben die freien und parteigebundenen
Nationalisten gemeinsam gezeigt, daß sie sich nicht unterkriegen lassen. Die
Kundgebung wurde erfolgreich durchgeführt.
Siggi
FNKI
