Artikelreihe zum Thema Faschismus:
Antifaschismus -
Totschlagtheorie mit Betrugsfaktor
Die heute
beginnende Artikelreihe beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema Faschismus.
Die Auseinandersetzung mit dem Faschismus ist notwendig, weil die
Faschismus-Lüge uns und unsere politische Entwicklung argumentativ erheblich
einschränkt. Nicht nur der Hetze der herrschenden Klasse und der sogenannten
"antifaschistischen" Linken, sondern auch der Verwirrung in den
eigenen Reihen muß entschieden entgegengetreten werden – im Sinne der
historischen Wahrheit, aber auch zur Befreiung des Geistes vom Meinungsterror.
Mit kurzen
aber fundierten Darstellungen verschiedener Perspektiven des Faschismus setzen
wir den ewigen Diskussionen und der Verwirrung ein Ende. Hier werden Tatsachen
statt Hetze und Verdrehungen geboten, hier siegt die Wahrheit gegen die
bürgerliche und kommunistische Lüge.
Als
weiterführende zeitgeschichtliche Quelle ersten Ranges empfehlen wir das Buch
von Willi Koerbel-Habsheim "Erlebter Faschismus", erschienen im
Druffel-Verlag, ISBN 3 8061 1115 4. Der Verfasser, Verbindungsoffizier zur
italienischen Luftwaffe und zur faschistischen Miliz, schildert seine
Begegnungen mit dem Faschismus und erzählt ausführlich die Geschichte dieser
Bewegung. Aus eigenem Erleben zeichnet er die Ideengänge des Faschismus frei
von den Irrtümern und Verzerrungen der etablierten Geschichtsschreibung, mit
einer einzigartigen umfangreichen Dokumentation im Anhang.
Antifaschismus -
Totschlagtheorie mit Betrugsfaktor
von Christian Malcoci
Selten ist ein Begriff absichtlich und bewußt so falsch und betrügerisch
verwendet worden wie der Faschismus. Hier wurde systematisch ein
Schreckgespenst und Totschlagargument aufgebaut, um unerwünschte Meinungen und
berechtigte Kritik der herrschenden Zustände mit allen Mitteln zu unterdrücken.
Was
ist Faschismus?
Der
Faschismus ist im tatsächlichen Sinne die von Mussolini in Italien seit 1919
geprägte Weltanschauung und die Staatsordnung von 1922 bis 1943. Die
Richtigkeit dieser Definition zeigt sich allein schon im italienischen Ursprung
des Begriffes aus "fasci di combattimento" als Bezeichnung für die
1919 gegründeten faschistischen Kampfverbände. Aber auch Mussolinis eigene
Aussage ist klar: "Der Faschismus
ist keine Weltanschauung, die über die Alpen und das Meer hinausgetragen werden
kann, da er in der Kraft und den Werten unseres Volkes wurzelt."
Tatsächlich
war der Faschismus der Aufstand des italienischen Volkes gegen die damaligen
sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse, gegen den liberalistischen
Pluralismus sich gegenseitig bekämpfender Parteien und eigensüchtiger Gruppen
und nicht zuletzt gegen die kommunistischen Weltherrschaftsziele.
Mißbräuchliche
Verfälschung
Seit den
1920er Jahren verwendet die extreme Linke nach Anweisung der Kommunistischen
Internationale – weltweiter Zusammenschluß kommunistischer Parteien unter
sowjetischer Führung – den Begriff Antifaschismus zur Bekämpfung
verschiedenster politischer Gegner, ohne Bezug zum tatsächlichen Faschismus.
Insbesondere die vollkommen realitätsfremden Bezeichnungen
"Hitlerfaschismus" für den Nationalsozialismus und
"Sozialfaschismus" für die Sozialdemokratie entlarven die
mißbräuchliche Verfälschung. Das Kampfwort Antifaschismus wird von Kommunisten
und anderen Linksextremen mit einer wahllosen Beliebigkeit bewußt eingesetzt,
um verschiedenste Gegner zu verleumden und Bündnispartner zur Unterstützung der
eigenen Politik zu finden.
Faschismustheorien
Mit Hilfe
seriös angestrichener sogenannter Faschismustheorien haben Historiker und
Philosophen den Begriff Faschismus vollkommen falsch und zur Unterstützung
ihrer eigenen Ziele so dargestellt und hingebogen, wie sie ihn haben wollten.
In Deutschland haben insbesondere Vertreter der marxistischen Frankfurter
Schule bis in die heutige Zeit großen Einfluß auf die Linke genommen.
Grundsätzlich gehen sie, so wie alle anderen Marxisten, beim Begriff Faschismus
nicht vom echten italienischen sondern von ihrer eigenen Projektion des
Begriffes auf ihre Feinde aus. Ihr nächster Schritt ist noch befremdlicher: Sie
fragen sich, warum es diesen Faschisten gelungen ist, große Teile der
Gesellschaft und sogar der von ihnen allein gepachteten Arbeiterklasse zu
begeistern und basteln sich Antworten mit Hilfe der überholten Psychologie von
Freud und anderen: Sie behaupten, daß die Befürwortung faschistischer Meinungen
stärker vom Charakter als von bewußten politischen Überzeugungen oder
Überlegungen abhängig ist. Sicherlich eine zwar betrügerische, aber
interessante Entschuldigung für die vom Marxismus so hofierte Arbeiterklasse –
andererseits unterstellt man der Arbeiterklasse einen schlechten Charakter,
aber zum Glück für die Marxisten lesen Arbeiter meist keine Abhandlungen der
Frankfurter Schule und andere falsche Theorien.
Agententheorie
Die
Kommunistische Internationale machte sich erst gar nicht die Mühe eines
seriösen Anstrichs und griff direkt zur billigen Version, der sogenannten
Agententheorie: Damit bezeichnet man die marxistisch-leninistische
Faschismustheorie, nach der im "Hitlerfaschismus" Adolf Hitler und
seine Gefolgsleute Agenten der Großindustrie gewesen sein sollen. Teil der
Agententheorie ist die Faschismusdefinition des VII. Weltkongresses der
Kommunistischen Internationale im Sommer 1935 in Moskau: "Der Faschismus
an der Macht ist die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, am
meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des
Finanzkapitals." Diese Agententheorie ist zwar eine billige Täuschung und
fern jeder Wirklichkeit, aber sie hat sich bis in die heutige Zeit in manchen
Kreisen gehalten und kaum ein heute Nachplappernder weiß, daß er immer noch die
Lügen der Kommunistischen Internationale verbreitet.
Faschismuskeule
Antifaschismus
ist auch heute noch immer der von Kommunisten geprägte und von der ganzen
herrschenden politischen Klasse übernommene Kampfbegriff gegen alles, was nicht
in den engen Rahmen der herrschenden Meinungsbildung paßt. Hemmungslos wird
alles als faschistisch bezeichnet, was die eigene Macht und die eigenen
Interessen gefährdet. Da ist es schnell vorbei mit angeblicher Liberalität und
Toleranz: Ganze Generationen wurden in den vergangenen Jahrzehnten von
scheinheiligen Journalisten, Politikern, Gewerkschaftlern, Historikern,
Lehrern, Geistlichen und der Faschismus-Keule in Schulen, Hochschulen, Medien
und in der gesamten Öffentlichkeit von der berechtigten Kritik der herrschenden
Zustände abgehalten. Wer sich nicht fügt ist ein Faschist, falls der Vorwurf
aber doch zu lächerlich erscheint, zumindest faschistoid.
Antifa-Industrie
und gewalttätiges Fußvolk
Die
konkrete Folge dieser Verfolgung ist die heute bestehende Antifa-Industrie:
Hunderte verschiedener Initiativen, Gruppen und Beratungsstellen, die neben der
Verfolgung unerwünschter Meinungen vor allem den Selbstzweck der eigenen Finanzierung
durch den Staat haben. Sie verbünden sich mit der linksradikalen kriminellen
Antifa, die sich staatskritisch gibt, aber den Herrschenden in Wahrheit nur als
gewalttätiges Fußvolk fürs Grobe dient.
Nationale
Begriffsverirrungen
Aber auch
nationale Parteien, Gruppen und Aktivisten verirren sich immer wieder in der
allgemeinen Begriffsverwirrung um den Faschismus und Antifaschismus: Besonders
in revolutionären Kreisen ist es manchmal schick, sich als wahre Antifaschisten
zu definieren. Es mag die ehrliche Überzeugung sein, sich mit dieser
Positionierung gegen reaktionäre, kapitalistische oder imperialistische Kräfte
in Stellung zu bringen – vom Begriff her ist es vollkommen falsch und bedient
und bestätigt nur die vollkommen realitätsfernen Behauptungen und Täuschungen
von Kommunisten und anderen Linksradikalen zum Faschismus. Richtig wäre es,
sich vom verkürzten Bekenntnis zum Antifaschismus zu verabschieden und
stattdessen ausführlich und sachlich die eigenen Standpunkte darzustellen. Es
kommen aber auch nationale Nichtswisser und Dampfplauderer daher, die ohne Sinn
und Verstand versuchen, der Faschismuskeule zu entgehen und politische Gegner
zu ärgern, indem sie diese als "Linksfaschisten" oder
"rotlackierten Faschisten" bezeichnen.
Sie wissen
nicht, daß der Begriff des linken Faschismus vom Vertreter der oben erwähnten
Frankfurter Schule, Jürgen Habermas, als Provokation und Kritik der 68er
verwendet wurde, schon 1926 vom italienischen Christdemokraten Don Luigi Sturzo
wie folgt in die Welt gesetzt: "Insgesamt kann man zwischen Rußland und
Italien nur einen einzigen Unterschied feststellen, daß nämlich der
Bolschewismus eine kommunistische Diktatur oder ein Linksfaschismus ist und der
Faschismus eine konservative Diktatur oder ein Rechtsbolschewismus ist."
Sie wissen
nicht, daß der Begriff der rotlackierten Faschisten nur eine verkürzte Version
der Aussage des späteren Vorsitzenden der SPD, Kurt Schumacher, von 1930
darstellt: "Der Weg der leider ziemlich zahlreichen proletarischen
Hakenkreuzler geht über die Kommunisten, die in Wirklichkeit nur rotlackierte
Doppelausgaben der Nationalsozialisten sind."
Alles in
allem sind diese Auswüchse und Begriffsverirrungen in nationalen Kreisen eine
Beleidigung für jeden Nationalsozialisten und Faschisten. Sie ziehen auch den
Ruf und die Ehre der Millionen Soldaten und Kämpfer in den Dreck, die auf den
verschiedenen Schlachtfeldern Europas gegen den Bolschewismus gekämpft haben.
Gerd Honsik
beschreibt den Antifaschismus sehr treffend:
"Der
Antifaschismus, das ist der mörderische Liebestanz des Kapitalismus mit dem
Kommunismus. So also bin ich imstande mit nur einem einzigen Satz und ohne die
Zuhilfenahme eines Philosophen den unheilvollsten und menschenverachtendsten
Ismus, nämlich den Antifaschismus, als eine Ideologie der Lüge und des Todes
ohnegleichen zu beschreiben und zu entlarven."
Der
ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Ernst Benda sah den Begriff
Faschismus in der mißbräuchlichen Verwendung als "Totschlagswort",
der eigentlich nur "in Grenzen" anwendbar sei.
Der
Politikwissenschaftler Manfred Funke bezeichnete den Antifaschismus als
"eine politische Allzweckwaffe mit Blendcharakter".
