Ehrenmarsch für Friedrich den Großen durch Polizeiwillkür verhindert

Wegen
angeblichen "Polizeinotstandes" konnte der heutige Ehrenmarsch für
Friedich den Großen in Neumünster nicht stattfinden. Obwohl eine
linke Mini-Kundgebung mit gerade mal 50 Personen bereits um 11 Uhr wegen schlechter
Beteiligung beendet wurde und sich auch insgesamt gerade mal nur 350 Gegendemonstranten
in der Innenstadt einfanden, meinte die Polizei, die "Sicherheit"
der für uns genehmigten Marschstrecke nicht aufrecht erhalten zu können.
Die
rund 100 Aktivisten des nationalen Widerstandes wurden schon sofort nach ihrem
Eintreffen in der Bahnhofsunterführung eingekesselt und gar nicht zum
vorgesehenen Startplatz der Demonstration durchgelassen.
Auf die Einkesselung wurde mit Gegendruck reagiert, so daß die Teilnehmer
noch auf den Bahnhofsvorplatz gelangen konnten. Doch ein Durchkommen auf die
Marschstrecke war nicht möglich. Das zynische "Angebot" der
Polizei, eine stehende Kundgebung durchführen zu dürfen, wurde von
den Versammelten abgelehnt und die Versammlung aus Protest für beendet
erklärt.
Daraufhin
reagierte die Polizei mit völlig überflüssigen Platzverweisen.
Die Aktivisten begaben sich zu ihren Zügen. Die Abfahrt verzögerte
sich teilweise, weil die Polizei nicht hinnehmen wollte, daß sie zunächst
aus einem der Züge ausgesperrt wurde. Eine ausführlichere Berichterstattung
folgt noch.