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Trauermarsch in Bad Nenndorf






Seit einigen Jahren findet sich der Trauermarsch von Bad Nenndorf in jedem Terminkalender wichtiger nationaler Veranstaltungen wieder. Wie auch schon in den Vorjahren, nahmen wir Nordfriesen selbstverständlich wieder an diesem wichtigen Marsch teil, um keinesfalls in Vergessenheit geraten zu lassen, welche Grausamkeiten sich in dem Ort nahe Hannover abgespielt haben.

Das Kurhaus „Wincklerbad“ in Bad Nenndorf wurde vom britischen Geheimdienst ab August 1945 beschlagnahmt und zu einem grausigen Folterlager umfunktioniert. Die Badinstallationen wurden aus den gekachelten Räumen demontiert, Stahltüren eingebaut und verschiedene Folterinstrumente aufgestellt. Rund zwei Jahre lang wurden deutsche Soldaten, aber auch vermeintliche Sowjetspione grausam gefoltert und schwer mißhandelt. Viele erlagen ihren Mißhandlungen. Die Akten über diese im Frühjahr 2006 bekannt gewordenen britischen Greueltaten im Bad Nenndorfer Kurhaus werden von der britischen Regierung mit Vorwänden unter Verschluß gehalten.

Das Folterlager Wincklerbad war nur eines von vielen alliierten Folterlagern der Nachkriegszeit. Doch sowohl etablierte Politiker als auch etablierte Medien der BRD halten sich ebenso bedeckt wie die für die damaligen Mißhandlungen verantwortlichen Landesregierungen, um Fakten, welche an der großen Befreiung von 1945 Zweifel aufkommen ließen, nicht an die breite Öffentlichkeit gelangen zu lassen.

Ein Bericht des Londoner „Guardian“ besagt, daß die Briten in Bad Nenndorf in der Zeit von 1945 bis 1947 ein Folterlager unterhalten haben, in dem 372 Männer und 44 Frauen mißhandelt wurden. Wie die Zeitung berichtete, wurden die Vorfälle bereits in der Nachkriegszeit bei einer internen Untersuchung aufgeklärt, allerdings erst viele Jahre später zur Veröffentlichung freigegeben. In dem sogenannten Combined Services Detailed Interrogation Centre (CSDIC) wurden die Gefangenen geschlagen, extremer Kälte ausgesetzt und unter Wasser getaucht. Zu den Mißhandlungsmethoden zählte außerdem das Verhungernlassen. Ursprünglich war das Lager wohl eingerichtet worden, um Mitglieder der Waffen-SS zu inhaftieren und ein Wiederaufkeimen des Nationalsozialismus zu verhindern.

Seit Bekanntgabe dieser Greueltaten findet jährlich ein Trauermarsch in Bad Nenndorf statt. Diesen versuchen die Systemparteien und ihre Handlanger natürlich aufzuhalten, doch wurde daraus auch in diesem Jahr natürlich nichts. Zwar wurde der Trauermarsch zunächst einmal verboten, da es hieß, es gäbe zu wenige Polizeikräfte, um den Marsch und die ebenfalls geplante Gegendemo entsprechend zu begleiten, doch änderte sich dieses früh gefaßte Urteil kurz vor dem Veranstaltungstag. Zunächst wurde der Trauermarsch der nationalen Aktivisten erlaubt, die Gegendemo blieb vorerst verboten. Dies sorgte natürlich für Entsetzen und größte Empörung im Gutmenschenlager, laut eines SPD-Sprechers wäre dies schlecht für die Demokratie, die Grünen planten, am Rande der Strecke zu frühstücken, andere wollten auf sicherlich weniger legale Weise ihren Protest ausdrücken.

Letztlich wurde dann aber doch auch die vom DGB angemeldete Gegendemo eingeklagt, allerdings nur eine Kundgebung fernab und im Vorwege des Trauermarsches. Interessanterweise hieß es zur Begründung des vorläufigen Verbots der Gegendemo bei gleichzeitiger Genehmigung der nationalen Veranstaltung, daß der Trauermarsch zuerst angemeldet worden wäre und zudem mehr gewalttätiges Potential aus dem linken Spektrum zu erwarten wäre. Hört, hört! Endlich setzt sich die Erkenntnis, daß Gewalt und Randale bei derartigen Veranstaltungen i.d.R. von den Linkschaoten ausgehen, auch mal in einer wichtigen Entscheidung durch. Welch eine Niederlage für das DGB-Gutmenschenpack!

Früh am Morgen des 14.August 2010 zogen wir also los gen Bad Nenndorf. Und natürlich waren wir Nordfriesen wieder mit einer beträchtlichen Anzahl Aktivisten jeden Alters unterwegs. Bei bester Stimmung trafen wir noch in Schleswig-Holstein mit vielen weiteren Kameraden zusammen, ehe dann auch noch die Hamburger Aktivisten zu uns stießen und wir uns – wie so viele Kameraden aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland – dem Veranstaltungsort näherten. Auf dem Weg hörten wir, daß der unerwartet schwach besuchten und inzwischen beendeten DGB-Hetzkundgebung bereits einige Übergriffe seitens der linksextremistischen Gewaltchaoten auf Polizisten gefolgt waren.

Unterdessen erreichten wir Bad Nenndorf und trafen dort auf Hunderte weiterer Kameraden, die bestens organisiert auf verschiedenen Wegen angereist waren. Während der ausführlichen, wenn auch rechtswidrigen Durchsuchungen am Rande des Versammlungsplatzes bekamen wir natürlich auch das eine oder andere belustigende Schauspiel mit, so wurde u.a. der bekannte Linksaußen Andreas Speit mitsamt einiger Schmierenkollegen unsanft von der Polizei entfernt. Speit leistete ordentlich Widerstand und erfuhr daher eine ganz besonders angemessene Behandlung seitens der Ordnungshüter …

Gut Tausend Kameraden hatte es unseren Schätzungen nach zur Veranstaltung in Bad Nenndorf gezogen, damit waren ähnlich viele nationale Aktivisten wie Gegendemonstranten vor Ort. Angesichts sonstiger Verhältnismäßigkeiten bei vergleichbaren Veranstaltungen kommt dies für die Gutmenschen einer Niederlage gleich. Scheinbar fehlten dem linken Flügel die Argumente und auch Leute, um in Bad Nenndorf ihre Art der ‚Zivilcourage’ gegen rechts zu zeigen. Offenbar haben viele Menschen erkannt, welch Grausamkeiten sich im Wincklerbad abgespielt haben, und zeigten sich solidarisch mit uns nationalen Aktivisten, die wir uns dieser wichtigen Aufklärung über das abscheuliche Folterlager angenommen haben.

Einige unserer Kameraden aus Schleswig-Holstein nutzten vor Beginn des Trauermarsches die Gunst der Stunde und kündigten den Marsch zu Ehren Friedrichs des Großen am 21.August in Neumünster an. Sicherlich wird es nun so manch weiteren Aktivisten zur Veranstaltung ins Herz Schleswig-Holsteins ziehen.

Natürlich ergaben sich seitens der Polizei die üblichen Versuche, den Start des Trauermarsches zu verzögern, um uns mürbe zu machen. Doch sowohl Querelen um die Lautsprecheranlage, der Einsatz von Sprengstoffspürhunden aufgrund einer angeblichen Bombendrohung als auch Ordner-Abweisungen und angekettete sowie blockadenbildende Linksidioten reichten bei weitem nicht aus, um uns die Nerven zu rauben. Man mußte sich aber schon fragen, ob die Polizei nicht in der Lage war, die Situation in den Griff zu kriegen, ließ sie sich doch gar von falschen Polizisten täuschen! Kaum zu glauben! Im Grunde war es einmal mehr ein BRD-Trauerspiel, das sich dort vor uns ergab. All das hätte bei einem Verbot der Gegendemo sowie einem strikten Durchgreifen gegen die Linksextremisten verhindert werden können. Doch vielleicht wollte man uns ja auch einfach noch ein bißchen länger in Bad Nenndorf behalten, um die schöne Zeit mit uns nicht so schnell enden zu lassen …

Im Laufe des Nachmittags ging es dann endlich los, unser Trauermarsch konnte beginnen. Zunächst einmal wurden die obligatorischen Auflagen verlesen. Zuvor hatte man einem Historiker, der sich zu den Geschehnissen äußern wollte, ebenso wie einer weiteren Rednerin versagt, das Wort zu ergreifen. Vermutlich aus Angst, es könnten Wahrheiten ans Licht gebracht werden …

Nach der Auftaktkundgebung setzte sich unser Marsch dann unter stimmungsvollem Trommeln in Bewegung. Von unserer Seite verlief alles sehr diszipliniert und wir hoben uns damit deutlich von den randalierenden Gegendemonstranten ab, die wieder und wieder mit der Polizei aneinandergerieten. Es wurde einmal mehr deutlich, wer friedlich der Opfer der Greueltaten von Bad Nenndorf gedachte, und wer bloß auf Gewalt und Randale aus war!

Vor dem Wincklerbad gab es eine Kundgebung. Von einer hohen Arbeitsbühne wurde zudem ein riesiges Transparent mit der Aufschrift „Besatzer raus!“ heruntergelassen. Erneut erklangen die Trommeln der Kameraden, welche auch die Niederlegung eines Gedenkkranzes untermalten. Für die zahlreichen Opfer der alliierten Kriegs- und Nachkriegsverbrechen wurde eine Schweigeminute eingelegt, es folgten dann weitere imposante Redebeiträge.

Nach dieser langen und stimmungsvollen Kundgebung vor dem Ort des Grauens zogen wir wieder in Richtung Bahnhof, um der dortigen Abschlußkundgebung zu lauschen.

Am frühen Abend war unser gelungener Trauermarsch damit beendet. Erschöpft, aber sehr zufrieden machten wir uns auf unseren langen Heimweg. Wie schon in Hildesheim konnte auch hier in Bad Nenndorf der Nationale Widerstand marschieren und seine Ansichten in vorbildlicher Manier der unvoreingenommenen Öffentlichkeit verdeutlichen. Abschließend bleibt festzuhalten, daß es trotz aller zeitlichen Verzögerung und versuchten Störung ein sehr erfolgreicher Tag war – für uns, für den Nationalen Widerstand und gegen das Vergessen!

Und man kann es gar nicht oft genug sagen, daß die Einschätzung, daß ein hohes Gewaltpotential aus dem linken Spektrum zu erwarten wäre, absolut richtig war! Wir nationale Aktivisten haben uns dem Anlaß entsprechend friedlich und ehrenhaft verhalten, die Pseudo-Gutmenschen, linken Krawallmacher und Gewalttäter haben aber einmal mehr unter Beweis gestellt, daß sie bloß darauf aus sind, der Demokratie, der Meinungs- und der Versammlungsfreiheit den Garaus zu machen – mit welchen Mitteln auch immer!



 

Quelle: npd-nordfriesland.de





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