Einigkeit macht stark?
Kommentar eines nationalen Sozialisten
zum geplanten Zusammenschluß von NPD und DVU

Bereits Marx und Engels haben in Ihrem Kommunistischen
Manifest 1847 erkannt, daß Einigkeit auch Stärke bedeuten kann, daher endet das
Manifest mit den bekannten Worten: „Proletarier aller Länder vereinigt euch“.
Besteht der nationalen Bewegung nun auch ein „nationales Manifest“ bevor? Wenn
man den Äußerungen der Parteivorsitzenden von DVU und NPD Glauben schenken mag,
könnte man vorschnell diesen Eindruck erlangen. Beide Parteien möchten in den
nächsten Monaten ihre Mitglieder befragen, um herauszufinden, ob ein geplanter
Zusammenschluß von der jeweiligen Parteibasis überhaupt erwünscht ist. Auf
dieses Ergebnis haben wir als freie Nationalisten nur bedingt Einfluß. Wir
können und sollten aber unsere Meinung zu diesem Thema durchaus kundtun und
verdeutlichen, daß eine nationalrevolutionäre Partei auch für nationale
Sozialisten ein wichtiges Werkzeug im Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung
unseres Volkes sein kann. Wie scharf dieses Werkzeug ist, könnte auch von einer
möglichen Vereinigung von NPD und DVU abhängen, denn eine Verbürgerlichung der
NPD durch reaktionäre Kräfte wäre der Todesstoß für eine systemalternative
Partei wie der NPD.
Die Nationaldemokraten sind in zwei Landtagen vertreten und
haben rund 200 kommunalpolitische Mandate. Die Zusammenarbeit mit freien Kräften
wird von der Parteiführung befürwortet und unzählige nationale Sozialisten
haben bereits den Weg in die NPD gefunden. Die Partei ist in den vergangenen
Jahren, nicht zuletzt durch die Unterstützung unzähliger freier Nationalisten
zu einer nationalrevolutionären Volksbewegung geworden. Was kann die DVU dieser
aufstrebenden politischen Kraft anbieten? Möchte sich die NPD wirklich mit einer Partei
zusammenschließen, die außer hohen Schulden, teilweise unfähige Funktionäre
(hier ist nicht der Parteivorsitzende Mathias Faust gemeint) und fragwürdigen
politischen Zielsetzungen, nichts anzubieten hat?
Als nationaler Sozialist lehne ich einen geplanten
Zusammenschluß von NPD und DVU entschieden ab, denn es könnte die Gefahr
bestehen, dass die NPD dadurch ihr nationalrevolutionäres Profil verliert und
zu einer beliebigen Rechtpartei wird, die im Strom der etablierten Politik
mitschwimmt und damit jeglichen systemalternativen Anspruch verliert.