Kundgebung gegen linke Gewalt in Bargteheide

Am Samstag, den 19.06.2010 fanden sich in Bargteheide knapp
60 Kameradinnen und Kameraden zusammen, um ein Zeichen gegen linke Gewalt zu
setzen. Auch heute blieben staatliche Repressionen nicht aus: So wurde unsere
Kundgebung zunächst verlegt auf einen abgelegenen Parkplatz, was
eine effektive Öffentlichkeitsarbeit für uns unmöglich machte.
Die Kundgebung begann um etwa 11.15 Uhr mit dem Aufstellen der Teilnehmer und
dem Entrollen der Fahnen und Transparente. Nun sollten planmäßig die Reden
beginnen, was sich aber durch eine weitere Repressionsmaßnahme der Staatsorgane
als schwierig gestaltete: Der
Lautsprecher durfte erst ab 12.00 Uhr und nur für 15 Minuten eingesetzt
werden. Dennoch hielt ein Kamerad aus Kiel eine kurze Rede, in welcher er die
bisherige Entwicklung des norddeutschen Widerstandes lobte und den weiteren
Ausbau der bereits vorhandenen Strukturen forderte. Anschließend wurde bis
12.00 Uhr eine Mahnwache abgehalten, die begleitet wurde durch Störrufe
der linken Gegendemonstranten, die selbstverständlich nicht unbeantwortet
blieben.
Pünktlich um 12.00 Uhr begann dann Christian Worch die Kundgebung -
nun mit technischer Unterstützung – und sprach in seiner Rede den feigen
Überfall von etwa zwanzig Antifaschlägern auf vier nationale Aktivisten an,
welche am Samstag, den 29. Mai am Bargteheider Stadtfest teilnehmen wollten.
Zwei von ihnen mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert
werden, wobei ein Kamerad schwere Stichwunden aufwies und der andere schwere
Kopfverletzungen davontrug.
Dieser heimtückische
Angriff ist charakteristisch für die Vorgehensweise linker
Gewalttäter und wurde bei der heutigen Kundgebung zum Anlass
genommen, ein
eindeutiges Zeichen in Richtung der Antifa zu setzen. Als Nächstes
sprach ein weiterer Teilnehmer aus Kiel, der noch
einmal genauer den Vorfall vom 29. Mai beleuchtete und weiter die Rolle
der
Antifa in Bargteheide skizzierte. Noch während der Rede versuchten
ca. 10 bis
15 bewaffnete und vermummte Linksextremisten die Kundgebung zu
stürmen,
was allerdings an ihrer mangelnden Entschlossenheit und dem
Polizeiaufgebot
scheiterte. Stattdessen bewarfen sie die Teilnehmer der Kundgebung mit
Flaschen
und Steinen aus sicherer Distanz – ein weiterer Beweis für
die Richtigkeit
unserer Veranstaltung und für die Notwendigkeit auf solche
Gewaltaktionen
aufmerksam zu machen. Der Kieler Redner machte jedoch mit energischen
Worten
deutlich, dass sich der Nationale Widerstand durch solche Taten weder
einschüchtern noch aufhalten lässt und, dass diese vielmehr
Anlass für weitere
Aktionen sein werden.
Nach dem Ende der Redezeit wurde die Kundgebung dann offiziell beendet und
sämtliche Fahnen und Transparente wurden wieder eingerollt.
Daraufhin wurden die Kundgebungsteilnehmer in einem „Wanderkessel“ der Polizei
zum Bahnhof geleitet. Immer wieder versuchten Linkskriminelle die Aktivisten zu
attackieren. Am Bahnhof wurden dann noch einmal Wurfgeschosse auf die
abreisenden Aktivisten geworfen, von denen aber glücklicherweise alle ihr Ziel
knapp verfehlten. So war das Thema der Kundgebung bis zuletzt Programm –
linksextremistische Gewaltaktionen am laufenden Band.
Schließlich konnten dann doch noch alle Teilnehmer den Kundgebungsort
Bargteheide wohlbehalten verlassen und die Heimreise mit Bus und Bahn antreten.
