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Mal wieder ein Anquatschversuch in Kiel






Nachdem bereit im Januar 2010 der stellv. Kreisvorsitzende der NPD in Kiel Besuch aus dem Innenministerium erhielt, hatte jetzt auch mal wieder ein freien Aktivisten die zweifelhafte Ehre einen Spitzel des schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzes persönlich kennen zu lernen. 

Am Donnerstag, den 27. Mai gegen 17 Uhr klingelte es an der Haustür des Kieler Kameraden und man begrüßte diesen sinngemäß mit folgen Worten: „Ich hätte Ihnen einen 400-Euro-Job auszubieten.“  Da es unüblich ist, daß Arbeitsplätze in Zeiten einer Wirtschaftkrise an der Haustür vergeben werden, fragte der überraschte Kamerad nach, um welche Tätigkeit es sich dabei handelt. Jetzt wurde der Mann im Nadelstreifenanzug, der ebenso gut ein Staubsaugervertreter sein könnte, konkreter. Es ginge natürlich um seine politischen Aktivitäten und er hätte gerne einige Informationen. Kaum hatte der VS-Spitzel diesen Satz ausgesprochen, stand er auch schon vor verschlossener Tür, denn der Kamerad hatte kein Bedürfnis dieses Gespräch fortzuführen.

Beschreibung: 

Alter: 40 bis 50 Jahre

lockiges, schulterlanges Haar

grauer Anzug mit schwarzer Krawatte

Jeder Kamerad muß wissen, daß für Niemanden eine Verpflichtung besteht, mit solchen Personen zu reden. Deshalb müssen zum Schutz der Gruppe und zur eigenen Sicherheit solche Anquatschversuche sofort abgeblockt werden. Danach sollte unbedingt ein Gedächtnisprotokoll erstellt und die Kameraden aus dem eigenen Umfeld informiert werden.

Ein Gedächtnisprotokoll sollte beinhalten:

Wer hat mich wann und wo angequatscht ?

Wie stellten sich die Schnüffler/Verfassungsschutzagenten vor? Wie sahen sie aus (Alter, Haarfarbe, Bart oder nicht, Größe, Dialekt usw.)?

Welches Auto fuhr der Polizeibeamte/Verfassungsschutzagent (Farbe, Typ und KFZ-Kennzeichen)?

Wie hat er mich angequatscht: z.B.:" Hallo ich bin Karl-Heinz und komme vom Innenministerium....." oder "Ich bin vom Verein XY und mache eine Umfrage zu Z..."

Was wollten sie genau von mir wissen?

 
Sollten euch die "Schlapphüte" in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten ansprechen, dann meldet uns sofort diesen Vorfall, damit wir ihn gegebenenfalls öffentlich machen können!

 
Weitere Informationen in der folgenden Broschüre:

http://www.mein-hh.info/praxis/SpitzelEx.pdf



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