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1. Mai in Berlin - Wir waren dabei!






Wie auf unserer Netzseite schon angekündigt, hatten wir Nordfriesen das Vorhaben, am 1.Mai nach Berlin zu fahren. Also machten wir uns früh am Morgen mit mehreren gut besetzten Autos auf den Weg gen Hauptstadt. Aufgrund guter Absprachen im Vorfeld gelang es, den Autozug deutlich zu vergrößern, weitere freie wie parteigebundene Nationalisten stießen zu uns, so daß wir Schleswig-Holstein in den frühen Morgenstunden mit gut 70 Kameraden verließen.

Bei bester Stimmung kamen wir unserem Ziel schnell näher. Um die Mittagszeit erreichten wir das Berliner Umland, von wo aus es dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterging. Bis hierhin war alles ruhig gewesen, die Sonne schien, die Stimmung war nach wie vor bestens, also fuhren wir optimistisch in die Hauptstadt. Zu uns Schleswig-Holsteinern waren unterwegs noch Kameraden aus Hamburg und Niedersachsen gestoßen, so daß wir mit gut 200 nationalen Aktivisten das letzte Wegstück nach Berlin in Angriff nahmen.

Den aktuellen Medienberichten war zu entnehmen, daß sich bereits zahlreiche Linksextremisten in Berlin befanden und erneut ihre Blockadetaktik anwenden wollten. Die Polizei hatte aber schon frühzeitig versucht, Sitzblockaden aufzulösen. Dies geschah teilweise sogar mit Erfolg. Vermutlich war man doch etwas besser vorbereitet auf Krawalle und Ausschreitungen von links, gerade nachdem es in der Nacht zuvor in Hamburg zu heftigen Gewaltausbrüchen mit mehreren Verletzten sowie zu blindem Vandalismus gekommen war. Das Vorhaben, die verschiedenen politischen Gruppierungen voneinander zu trennen, schien zunächst gut aufzugehen, zumindest war dies schon mal die Erkenntnis der ersten Stunden des Tages vieler Großveranstaltungen.

Berlins Innensenator Körting von der SPD sagte am Vormittag dazu: „Die linken Demonstranten verhalten sich zwar rechtsbrechend, aber noch friedlich.“ Diese Aussage macht wohl mehr als deutlich, wie Herr Körting zu den Linkschaoten steht. Schließlich grölen und pöbeln diese ebenso gegen rechts wie all die Gutmenschen bei ihren ‚friedlichen’ Kundgebungen. Doch wehe wenn sie losgelassen ...

So nahe des Geschehens erblickten wir um die Mittagszeit dann nicht bloß Polizei-Großaufgebote, sondern auch zahlreiche Pressevertreter und natürlich die obligatorischen Gegendemonstranten. Die Ruhe nahm nun ein Ende, doch die gute Stimmung blieb! Auf dem Weg zum nächsten Treffpunkt im Stadtbereich wurde es kurzzeitig ein wenig unübersichtlich, plötzlich waren wir eingekesselt, die Gruppe wurde getrennt. Doch schon in Dresden war es nicht gelungen, auf diese Weise die Gruppe zu schwächen und den Kameraden das Leben schwer zu machen. Schon nach wenigen Minuten war die Großgruppe aus Norddeutschland wieder vereint und marschierte nach problemloser Polizeikontrolle zum S-Bahnhof Bornholmer Straße, wo auch schon ein Lautsprecherwagen mit einem Liedermacher für gute Unterhaltung sorgte. Fernab vom linken Mob, doch umringt von Polizei und Presse, warteten Hunderte von Kameraden auf den Beginn des Marsches.

Gegen halb drei war es dann soweit. Die Kameraden setzten sich in Bewegung. In Berlin waren zudem weitere Gruppen nationaler Aktivisten unterwegs, die nach und nach zu uns stoßen sollten. Etwa eine halbe Stunde später wurde zwangsläufig eine Pause eingelegt. Ein offensichtlich beschränkter Chaot hatte unseren Lautsprecherwagen angegriffen, wurde aber sogleich festgenommen. So mancher Gegenstand flog nun auch in Richtung des Demonstrationszuges, die sogenannten Antifaschisten und Anti-Rechts-Kämpfer waren u.a. auch auf den umliegenden Dächern zu sehen. Die Polizei sah sich hier und da gezwungen, Eingangstüren gewaltsam zu öffnen, um die Gegenstände werfenden Linkschaoten von den Dächern zu holen. Thomas Wulff ergriff während dieser Marschpause das Wort und sprach in gewohnt mitreißender und direkter Art zu den Anwesenden.

Nach einiger Zeit konnten wir schließlich weitermarschieren. Von unserer Seite verlief alles friedlich, doch immer wieder fanden sich einige Gegendemonstranten, die ihren gewalttätigen Trieben nachzugehen versuchten.

„Frei, sozial und national!“ ertönte es immer wieder auf den Straßen Berlins und zwischendurch ergriff Thomas Wulff mehrfach das Wort. Gegen 17 Uhr machten wir uns auf den Rückweg, kurz darauf wurde die Kundgebung dann offiziell für beendet erklärt. Wir gelangten wieder an den Ausgangstreffpunkt S-Bahnhof Bornholmer Straße, von wo aus nun in verkürzter Taktierung die Züge fahren sollten.

Wie wir hörten, waren auch zahlreiche andere Kameraden in größeren Gruppen in Berlin unterwegs, und nicht überall lief es so nahezu reibungslos ab wie bei uns. Auf jeden Fall können wir aber festhalten, daß sich die Fahrt nach Berlin gelohnt hat! Dieser 1.Mai mit seinen zahlreichen nationalen Großveranstaltungen in ganz Deutschland zeigte deutlich unsere Stärke und unsere Präsenz. Wir lassen nicht zu, daß die Gutmenschen mit ihrem Heer von Linkschaoten unsere Veranstaltungen blockieren! Zwar konnte nicht die komplett vorgesehene Strecke marschiert werden, doch gelang es uns einmal mehr, uns der Öffentlichkeit zu präsentieren, aufzuzeigen, daß wir friedlich demonstrieren wollen und keine Gewalttiraden wie die Linksextremisten nötig haben. Und auch ein Herr Thierse, der eifrig gegen rechts mitdemonstrierte und gar an Sitzblockaden teilnahm, kann uns ebenso wenig aufhalten wie ein Herr Wowereit, der nicht nur wieder nach einem NPD-Verbot schrie, sondern den Nationalisten in Deutschland auch noch das Demonstrationsrecht verwehren möchte.

Angesichts des mäßigen Erfolges seitens der Gutmenschen und ihrer verbündeten gewaltliebenden Linksextremisten ist davon auszugehen, daß auch noch lange nach unserer Abfahrt aus Berlin dort keine Ruhe einkehren wird. Die Polizei muß sich sicherlich auf eine lange und arbeitsreiche Nacht gefaßt machen, wobei einmal mehr nicht der nationale Demonstrationszug das Problem darstellte, sondern die zahlreichen Gegendemonstranten, die sich nach wie vor im Recht sehen, alle Mittel einzusetzen, sobald es auch nur annähernd um den Kampf gegen rechts gehen könnte. Leider erhalten sie diesbezüglich auch nach wie vor von den Systempolitikern die Unterstützung, die sie nicht verdient haben! Und daran wird auch die zaghafte Forderung der Bundesjugendministerin Schröder nach ein paar Euro zur Bekämpfung des Linksextremismus nichts ändern.


Arne Kaehne und Josephine G.




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