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Wanderausflug nach Berlin und Brandenburg




Am 19.02 machten wir, Kameraden von NPD und freien Kräften aus Kiel und Ostholstein, uns auf den Weg nach Berlin, um dort das Wochenende zu verbringen, da Berliner Kameraden zum gemeinsamen Wandern eingeladen hatten. Mit guter Laune und Marschgepäck traten wir um die Mittagszeit also die Fahrt Richtung Berlin an und nutzten die Fahrtzeit, um gute Gespräche zu führen.

Gegen Nachmittag kamen wir bei unseren Berliner Kameraden an, begrüßten uns herzlich, doch bevor wir es uns in der Wohnung gemütlich machten, fuhren wir zusammen für die Wanderung am nächsten Tag einkaufen. Wieder zurück, waren bereits auch die Kameraden aus Sachsen angekommen und am Abend trafen weitere Kameraden aus Franken bei uns ein.

In kameradschaftlicher Atmosphäre verbrachten wir dann den Abend und teilten uns zu späterer Stunde auf die Wohnungen der Berliner Kameraden auf, um uns schlafen zu legen und somit fit zu sein für die anstehende Wanderung.

Um 6Uhr klingelten die Wecker und wir bereiteten uns auf den Tag vor. Marschgepäck wurde gepackt, Brote und Brötchen geschmiert und um 7:30Uhr war dann Abfahrt an unserem ersten Treffpunkt.

Von dort aus ging es in Kolonne zu einem weiteren Treffpunkt in Berlin und nachdem die sächsischen Kameraden zugestoßen waren fuhren wir nach Brandenburg. Gegen 9Uhr kamen wir in unserer Unterkunft, einer idyllischen Pension am See im waldreichen Brandenburg, an und tranken im Speisesaal noch einen Kaffee, bevor die Zimmer aufgeteilt, das Gepäck in diese gebracht und eine kleine Ansprache von einem Berliner Kameraden gehalten wurde.

Gegen 10Uhr sammelten wir uns dann schließlich vor der Pension und nachdem jeder Kamerad sein Gepäck beisammen und die Liederhefte am Mann hatte, wanderten wir los. Nach kurzer Zeit erreichten wir unsere Wanderroute und bei blauem Himmel und Sonnenschein genossen wir die herrliche Natur und die Wälder Brandenburgs.

Als wir einige Zeit gelaufen sind, nahmen wir unsere Liederhefte zur Hand und begannen alte Marschlieder, sowie anderes deutsches Liedgut im Chor zu singen. Nach etwa 2 Stunden erreichten wir einen kleinen See, an dem wir pausierten und dazu ein kleines Lagerfeuer machten. Nachdem sich alle gestärkt hatten und das Feuer gelöscht wurde, marschierte unsere 40 Personen starke Wandergruppe weiter durch die Märkische Heide, bis wir schließlich einen kleinen Waldgasthof erreichten, in dem wir uns aufwärmten und ein heißes Getränk zu uns nahmen. Von dort aus ging es langsam wieder in Richtung Pension. Durch Wald und kleine Dörfer stapften wir durch den Schnee, lieferten uns zwischendurch eine Schneeballschlacht, ließen uns durch ortskundige Kameraden die alten, teilweise zerfallenen Häuser und Landschaftsabschnitte erklären und sangen zwischendurch immer wieder volkstümliche Lieder. Als wir ein kleines Dorf passierten, wurde das dortige Soldatendenkmal für die Gefallenen deutschen Soldaten des 1.Weltkrieges vom Schnee freigelegt, etwas gereinigt und hergerichtet und im Anschluss sangen wir im Halbkreis aufgestellt, „ich hatt einen Kameraden“.

Weiter ging es nun durch das kleine Dorf in das nächste und gegen 17:30Uhr erreichten wir unsere Pension. Nachdem sich der Großteil umgezogen hatte, trafen wir uns alle in dem abgetrennten Festsaal, unterhielten uns, lasen etwas politische Lektüre und warteten hungrig auf das Essen, welches im Speisesaal um 19Uhr serviert werden sollte. Dann war es endlich soweit und es gab Gulasch, Kartoffeln und Rotkohl satt, was sich auch niemand zwei mal sagen lassen hat und somit wurde fast für eine ganze Kompanie gegessen.

Im Anschluss daran ging es wieder in unseren Festsaal und wir gingen zum gemeinschaftlichen Singen und dem Liederabend über. Als der Kamerad mit der Gitarre das letzte Lied gespielt hatte, hielt dieser noch eine kleine Ansprache und der offene gemütliche Kameradschaftsabend wurde begonnen. Mit Musik und bester Stimmung wurde bis in die frühen Morgenstunden gelacht, getanzt und ausgiebig gefeiert. Auch nutzten einige Kameraden die Kegelbahn für einen kleinen Kegelwettbewerb.

Ab 9Uhr morgens wurde dann das Frühstücksbuffet eröffnet und es schaffte sogar fast jeder, pünktlich im Speisesaal zu erscheinen. Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden die Sachen gepackt, die Zimmer aufgeräumt und schließlich kamen wir nochmal alle zusammen, um uns von jedem persönlich und herzlich zu verabschieden.

Gegen Nachmittag trafen wir wieder in der Landeshauptstadt ein, wo wir uns verabschiedeten und nach einem schönen Wochenende schließlich erschöpft, aber zufrieden nach Hause fuhren.



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