KdF-Besichtigung und würdevoller
Trauermarsch in Sassnitz

Am
06.03.2010 machten sich ein paar nationalrevolutionäre Freiheitskämpfer der
Aktionsgruppe Steinburg-Dithmarschen auf dem Weg nach Rügen, um dort den
beeindruckenden Kraft durch Freude (KdF) Komplex in Prora zu besichtigen und
danach am Trauer- und Fackelmarsch in Sassnitz teilzunehmen. In Wismar trafen
wir uns mit einem Teil der „Jugend für Pinneberg“, um gemeinsam die Weiterreise anzutreten. Nach einigen
Stunden Fahrtzeit erreichten wir Prora und somit unser erstes Ziel. Da wir
nicht soviel Zeit hatten, entschlossen wir uns als erstes die Meeresbucht vom
KdF-Komplex zu besichtigen. Der gigantische Gebäudekoloss erstreckt sich über
eine Länge von etwa fünf Kilometer in einem Abstand von ca. 150 Meter zum
Strand. Die Küste bietet einen langen flachen Sandstrand, der von Binz bis zum
neuen Fährhafen Sassnitz im Ortsteil Neu Mukran reicht und ideal für die
Errichtung eines Seebades war. Der Bereich zwischen den Gebäuden und der Küste
ist mit Kiefern und niedrigem Gebüsch bewachsen. Die Ostseeluft war herrlich
erfrischend und die Aussicht einzigartig. Nachdem wir die Meeresbucht
besichtigt hatten und uns die Zeit davon lief, beschlossen wir im Sommer ein
weiteres Mal nach Prora zu fahren, um dann eine ausführliche KdF-Besichtung
vorzunehmen.
Ein paar
Kilometer vor der Hafenstadt war eine Polizeischleuse aufgebaut. Die anreisenden
Kameraden wurden auf ein Parkplatz gelenkt und durften Personalienkontrolle
über sich ergehen lassen. Als die Kriminalisierung nach ca. 15 min. beendet
war, konnten wir weiterfahren und erreichten ohne erneute Störungen den
Sammelpunkt in Sassnitz.
Um 19:15
Uhr setzte sich der Trauer- und Fackelmarsch mit 250 Kameraden und
disziplinierter Dreierreihe in Bewegung. Das Transparent „Wir Gedenken der
Opfer des alliierten Bombenholocaust“ führte uns voran, dahinter folgten die
Fahnenträger zur Ehre der Toten und dann die Fackelträger. Der Fackelzug wurde
zwischendurch von Trauermusik und von kontinuierlichen Trommelschlägen
begleitet, die in der himmlischen Ruhe, aus weiter Entfernung hörbar waren. Die
antideutsche Schlange umfasste etwa 20 Blindgänger, die eine
Menschen-Lichterkette bildeten und somit die Ruhe und das ehren- und würdevolle
Gedenken nicht im Geringsten stören konnten. Dagegen verfolgten überall die
Einwohner der Hafenstadt aufmerksam das Gedenken vom Wegesrand, ihrem Balkon
und Wohnzimmerfenstern aus. Auf der Kundgebung am Hafen sprach als erstes der
NPD-Kreisvorsitzende Dirk Arendt. Er schilderte das grausame Geschehen, welches
sich am 6. März 1945 in Sassnitz abspielte. So erfuhren die Zuhörer, daß die
Stadt zum damaligen Zeitpunkt mit zehntausenden Flüchtlingen aus den deutschen
Ostgebieten überfüllt war und eigentlich kein militärisch wichtiges Ziel
darstellte. Doch die Alliierten kannten kein Erbarmen und legten die Stadt in
Schutt und Asche. Als zweiter Redner machte Michael Gielnik deutlich, daß es
den Alliierten spätesten seit Ende des Jahres 1944 nicht mehr darum ging
Rüstungsbetriebe oder Militärstützpunkte zu vernichten, sondern das deutsche
Volk durch einen anhaltenden Bombenterror völlig zu demoralisieren, um ihnen anschließend
das Diktat der Besatzer aufzuzwingen. Er führte weiter aus, dass die USA dieses
Prinzip des Terrors bis heute fortführen, was jüngst der Irak und Afghanistan
deutlich zeigten. Erst bomben sie ein Land im Namen der Demokratie in die
Steinzeit zurück, um sich anschließend als großer Retter aufzuspielen. Der
nationale Aktivist machte deutlich, dass die Freiheit des deutschen Volkes im
alliierten Bombenholocaust zertrümmert wurde. Im Anschluß der beiden Reden
wurde eine Schweigeminute durchgeführt. Abschließend wurden von den Teilnehmern
Rosen in die See gegeben, (denn auf einem Seemannsgrab blühen keine Rosen) in
Erinnerung an alle jene Opfer des Jahres 1945, deren Grab die kalte Ostsee
wurde. Der Rückweg zum Bahnhof verlief ebenso wie der Rest des Trauermarsches
würdevoll, diszipliniert und völlig störungsfrei. Die Veranstaltung wurde um
21:45 Uhr aufgelöst.
Quelle: AG Steinburg/Dithmarschen


