Propagandaaktion in Itzehoe

Am
Sonnabend, den 27. Februar, kamen freie Nationalisten aus Steinburg-Dithmarschen
und Kiel in Itzehoe zusammen, um die Bevölkerung mit einer informativen und
aufklärenden Flugblattverteilaktion auf den bevorstehenden Trauermarsch in
Lübeck am 27.03.2010 aufmerksam zu machen.
Nachdem
die Kameraden aus Kiel eingetroffen waren, wurde die Aktion ausführlich
besprochen und sich mit Material eingedeckt. Nun sollte es auch losgehen und
man bewegte sich Richtung Fußgängerzone. Auf den Weg dorthin, wurde man schon
einige Flugblätter und Aufkleber los. Als wir den Anfang der Fußgängerzone
erreichten, ging es richtig zur Sache und so gut wie jeder Passant wurde mit
Material versorgt. Es waren nur wenige, die kein Material annehmen wollten. Einige
Jugendliche und Erwachsene kamen sogar auf unsere Verteiler zu und fragten nach
einem Flugblatt. Besonders auffällig hat sich der Staatsschutz aus Itzehoe
präsentiert, der uns von Anfang an observierte. Doch das störte nicht im
Geringsten, denn unsere Aktion war nicht anmeldepflichtig und damit vollkommen
legal. Da für 13:00 Uhr eine ,,Antifa-Demo" in Itzehoe angesetzt war,
taumelten schon einige Punks durch die Fußgängerzone. Um für die Demo richtig
in Fahrt zu kommen, berauschte sich vor dem Holstein-Center ein Haufen
asozialer Punks. Schließlich wollte man für einen neuen, von der Stadt Itzehoe
subventionierten, antifaschistischen ,,Freiraum e.V." auf die Straße gehen.
Solche verkommenen linken Projekte kann man nur im Vollrausch ertragen, dafür
haben auch wir durchaus Verständnis. Nüchtern betrachtet sagen wir konsequent NEIN! Kein antifaschistisches
Sammelbecken für potenzielle linke Straftäter in Itzehoe und anderswo! Ein
vorausgelaufener Kamerad wurde von diesem primitiven und besoffenen
Punkerhaufen verbal angegriffen. Doch dann bemerkten diese armseligen
Gestalten, daß der Kamerad nicht alleine unterwegs war und hielten ihre
vorlauten Schnauzen (Obwohl sie uns Zahlenmäßig überlegen waren!) Vor den Augen
der Punks verteilten wir weiter unser Infomaterial an Jung und Alt, denn unsere
Straßen lassen wir uns nicht nehmen. Zu einem Angriff auf unseren
Verteilertrupp kam es nicht. (Aus einer Notwehrsituation heraus, hätten wir
dementsprechend reagiert!) Nach einigen Minuten setzte sich unser
Verteilertrupp wieder in Bewegung, um auch die Seitenstraßen mit dem restlichen
Material zu versorgen. In den Seitenstraßen endete unsere
Flugblattverteilaktion, denn dort wurden wir von den Schergen des Systems
festgesetzt. Angeblich hatte der Staatsschutz eine Information erhalten und
unterstellte uns, daß wir versuchen werden die linke Demonstration zu stören!
Wir mussten daraufhin unsere Personalien abgeben und bekamen für die ganze
Stadt Itzehoe einen Platzverweis ausgesprochen. Sollten wir in 15 Minuten nicht
die Stadt verlassen haben, kommen wir alle ins Polizeigewahrsam (es war nicht
möglich in 15 min. zu den Fahrzeugen zu kommen und die Stadt zu verlassen!) Mit
Schergenbegleitung setzte sich unser spontaner Propagandamarsch in
disziplinierter Zweierreihe in Bewegung zu den Fahrzeugen. Wahrgenommen von
etlichen Passanten und vorbeifahrenden Fahrzeugen, sorgte dieser
Propagandamarsch für noch größeres Aufsehen als die Flugblattverteilaktion
selbst. Das merkten auch die Schergen und kriminalisierten uns auf die Minute
genau. ,,Die 15 Minuten sind abgelaufen und hiermit kommen sie alle ins Gewahrsam",
so der Einsatzleiter. (Den erfahrenen Kameraden unter uns war das schon im
Vorfeld klar!) Als wir zur Wache gefahren wurden, kamen wir direkt an der
,,Antifa-Demo" vorbei, die grade vom Wochenmarkt-Parktplatz aus los
taumelten. Teilnehmerstärke ca. 70-80 Personen, vorweg ein Lautsprecherwagen,
der von drei/vier Antifas geschützt wurde, dahinter zwei Blöcke mit den
asozialen, besoffenen Punks und pubertierende Jugendliche.. Nachdem die Demo
beendet war, hat man uns, nach 1 1/2 Std. polizeilicher Repression, wieder in
die Freiheit entlassen. Mit einem Fußmarsch durch das Itzehoer Stadtzentrum
zurück zu den Fahrzeugen, zeigte man noch mal deutlich Präsenz und beendete
damit die gelungene Propagandaaktion.
Zum
Schluss: Vielen Dank für die solidarische und tatkräftige Unterstützung der
Kieler Kameraden. In Zukunft werden beide Gruppen noch intensiver kooperieren!
Das neue Kampfjahr ist noch jung und es war schön Euch mal wieder gesehen zu
haben. Viel Erfolg weiterhin in der Frontstadt Kiel.
Quelle: AG Steinburg/Dithmarschen