DGB - Arbeiterverräter!

Immer weniger Arbeitnehmer fühlen sich durch den Deutschen
Gewerkschaftsbund noch angemessen vertreten. Selbst die Forderungen nach einem
Mindeslohn werden zur Lachnummer, wenn sie von den jeweiligen
Einzelgewerkschaften unterlaufen werden.
In den vergangenen Jahren gab es fast keine nationale
Veranstaltung, bei welcher der Deutsche Gewerkschaftsbund nicht eine
Gegendemonstration organisierte oder sich an einer solchen beteiligt hat. „Kein
Sex mit Nazis“, mit dieser sinnfreien Parole versucht der DGB Stimmung gegen
Nationalisten zu machen. Ob damit die Massenaustritte der letzten Jahre
reduziert werden können, scheint zumindest fraglich, denn der deutsche
Arbeitnehmer, der von Massenarbeitslosigkeit und Sozialabbau in seinem Existenzrecht
bedroht ist, hat für derartige Spielchen sicherlich kein Verständnis.
In den vergangenen Monaten versucht die Gewerkschaft, neben
der bekannten Hetze auch Sachthemen in den Vordergrund zu stellen. Die
Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro wird von allen
Gewerkschaftsbonzen lauthals propagiert. Dabei wird oft vernachlässigt, daß
selbst diese 7,50 Euro brutto lediglich das Existenzminimum darstellen. Ein
Rechenbeispiel: Ein Alleinstehender arbeitet
35 Stunden in der Woche für 7,50 Euro die Stunde erhält dafür Brutto 1.050
Euro. Nach Abzug der Sozialabgaben bleiben gerade einmal 800 Euro zum Leben.
Wenn davon noch die Mietkosten für die Wohnung, die Nebenkosten und die
Heizkosten abgezogen werden, liegt man nur noch ganz knapp über dem Sozialsatz.
Demnach kann selbst diese Forderung nur ein Minimalziel sein.
Wie sieht es jedoch in der Realität aus? Man möchte
annehmen, daß die Gewerkschaft auch nur solchen Tarifverträgen zustimmt, die
diesen Minimallohn gewährleisten. Dazu Verdi-Chef Frank Bsirske: „Hungerlöhne
von drei, vier oder fünf Euro sind zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel.“
Betrachtet man jedoch einmal die Lohnentwicklung in einigen Branchen, wird
schnell klar: Was die Gewerkschaft an Forderungen propagiert, setzt sie in der
Praxis nicht um und hat damit die Interessen der Arbeitnehmer längst verraten.
Im Friseurhandwerk in Sachsen verdient eine ausgelernte Fachkraft gerade einmal
3,82 Euro brutto. Noch ein Beispiel aus den alten Bundesländern: In
Schleswig-Holstein verdient man im Einzelhandel 6,87 Euro brutto in der Stunde.
Und in beiden Fällen hat die Gewerkschaft Verdi diesem Hungerlohn im
Tarifvertrag auch noch zugestimmt. Keine Einzelfälle, denn in rund 60
Tarifverträgen wurde von Seiten der Gewerkschaft einem Lohn von unter 7,50 Euro
bedenkenlos zugestimmt. Alleine in Mitteldeutschland verdient jeder fünfte
Beschäftigte weniger als den angestrebten Mindestlohn, so das Nürnberger
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
Wenn die Gewerkschaft diese arbeiterfeindliche Politik
weiter verfolgt und zeitgleich keine Gelegenheit ausläßt, um gegen die
nationale Opposition zu wettern, werden immer mehr Arbeitnehmer dieser
fragwürdigen Organisation den Rücken kehren. Für diese enttäuschten
Volksgenossen kann es dann nur noch eine Alternative geben:
Heraus auf die Straße und sich der nationalen Opposition
anschließen!