Zerzauster Linksextremist im Landtag

Die schwarz-gelbe Koalition hat jetzt nur noch eine
hauchdünne Mehrheit von einer Stimme im schleswig-holsteinischen Landtag, denn
die FDP-Abgeordnete Christina Musculus-Stahnke musste ihr Mandat an den
25-jährigen Björn Thoroe von der
Linkspartei abgeben. Was war geschehen? Eine Nachzählung im Wahlkreis Husum hat
ergeben, daß dort 32 Stimmen für die SED-Nachfolgepartei unter den Tisch
gekehrt wurden. Laut Landeswahlleiter ein bedauernswerter Einzelfall!
Für uns Nationalisten ist dieser “bedauernswerte Einzelfall“
nicht wirklich neu. Auch die NPD hat bei jeder Wahl mit diesem Problem zu
kämpfen. Nicht selten landen unzählige NPD-Stimmen auf dem Stapel der
ungültigen Wahlzettel oder werden natürlich versehentlich auf dem Stapel einer
anderen Partei gelegt. Wenn die politischen Unterschiede zwischen der NPD und
der SPD auch riesengroß sind, so unterscheidet die Partei auf dem Stimmzettel
ja nur ein Buchstabe, da kann ein gestresster Wahlhelfer doch schon mal ein „N“
mit einem „S“ verwechseln, oder?
Doch ernsthaft, es handelt sich um Wahlbetrug, den nun auch
die SED-Nachfolgepartei am eigenen Leib erfahren durfte. 40 Jahre lang konnte
man in der DDR nicht wirklich von freien und unabhängigen Wahlen sprechen und
regelmäßig gab es überwältigende Wahlerfolge für die SED, obwohl sie niemand
gewählt haben wollte. Jetzt wurde der Linkspartei offensichtlich ein Schluck
der eigenen Medizin verabreicht. Nicht sehr erfolgreich, denn eine Nachzählung
brachte den Betrug ans Tageslicht sorgte für ein weiteres linkes Mandat.
Beim Amtsantritt des neuen linken Abgeordneten, ging ein
Bild durch die bundesdeutschen Medien, welches bei vielen Bürgern für
unverständliches Kopfschütteln sorgte. Der linke Student Björn Thoroe erschien
unrasiert und mein einem roten Kapuzenpulli zur Vereidigung. Auch künftig will
er sich keiner Kleiderordnung unterwerfen: „Das wäre für mich ein Zeichen der
Anpassung“, so Thoroe. Anpassung ist Feigheit, da können wir dem Genossen
Thoroe nur zustimmen, doch ist es nicht gerade die SED-Nachfolgepartei gewesen,
die nach dem Zusammenbruch der DDR-Diktatur
durch Anpassung an das bundesdeutsche Parteiensystem zur „demokratischen
Linken“ wurde?