Lasst uns mit diesen "Politikfähigen" nicht alleine!

In einem Interview mit NID Infoblog findet das
NPD-Vorstandsmitglied Thorsten Heise deutliche Worte zum so genannten
„politikfähigen Flügel“ der Nationaldemokraten, der sich mit einer
„konstruktiven Oppositionspolitik“ dem herrschenden BRD-System anbiedert. Er
fordert radikale Kräfte zum Parteieintritt auf. Dieser Aussage können wir uns
nur anschließen!
Herr Heise, wie sehen Sie persönlich die weitere Entwicklung
der NPD, wo Sie als Beisitzer im Bundesvorstand tätig sind? Insbesondere im
Hinblick auf den weiterhin bestehenden innerparteilichen Konflikt mit den
systemkonformen Kräften, die in einem Staat, der erklärtermaßen die Grundlagen
unserer völkischen Identität vernichten will, lediglich „konstruktive Oppositionspolitik“(DS
1/2010, S.13: Bericht über die sächsische Landtagsfraktion der NPD) leisten
wollen?
In der NPD gibt es verschiedene Strömungen, das ist normal
und auch legitim, jede Seite hat ihre Berechtigung, soweit man sich nicht von
den Karrieristen und innerparteilichen Lobbyströmungen einfangen lässt. Wir
haben uns jeden Tag zu fragen, „was können wir heute tun, damit Deutschland
leben kann“ und nicht, „was kann ich tun damit ich gut leben
kann“.
Der so genannte „politikfähige“ Flügel der NPD täte gut daran, aus der
Vergangenheit zu lernen und einzusehen, daß ein Anbiederungskurs an bürgerliche
Kreise nur den Niedergang unserer Partei und damit der ganzen nationalen
Bewegung mit sich brächte. Die Republikaner, DVU und letztlich auch die „alte“
NPD, sind mit dieser Art Politik in den
Abgrund geschlittert. Die Politik, die wir verfolgen, muß eine
Alternative zum bestehenden System darstellen, weltanschaulich fundamental,
national und sozial. Nicht wir haben uns auf die bürgerliche Mitte hin zu bewegen,
sondern diese wird sich uns annähern, wenn die Umstände ihr keine andere Wahl
mehr lässt und wir aus eigener Kraft stark genug sein werden. Ich führe häufig
Gespräche mit konservativen, CDU/CSU-nahen Kreisen, die alle begriffen haben,
was die Stunde geschlagen hat und näher an die NPD rücken. Die NPD muß in
Wahrheit viel selbstbewusster auftreten, als daß das der „politikfähige“ Flügel
mit seiner bisheriger Speichelleckerhaltung gegenüber dem System getan hat.
Die
NPD sollte sich schleunigst auf die Grundlagen nationalsozialer Politik
zurückbesinnen, die uns unüberwindbar von den BRD-Blockparteien abgrenzt. Wir
haben die Parlamente nicht als unsere persönlichen Altersvorsorgeinstanzen zu
betrachten, sondern als das, was sie sind: als Bühne zum Transport unserer
Botschaften! Wenn es in der politischen Auseinandersetzung um eine wichtige
Sache mal eine Geldstrafe gibt, wen kümmert das schon? Für mich war die
„Bombenholocaust“ Debatte im Landtag von Dresden genau die richtige Gangart,
leider sind die Herren dort danach sanft entschlummert. Der „Sächsische Weg“
ist jedenfalls eine Sackgasse, wie die enormen Verluste bei den Landtagswahlen
bewiesen haben.
Eine “konstruktive Oppositionspolitik“ wird also auch vom
Wähler nicht honoriert und von der überwältigenden Zahl unserer Mitglieder und
Funktionäre ohnehin nicht mitgetragen werden. Aber auch die jungen Wilden der
nationalsozialen Kreise sollten nicht die Partei verlassen, sondern die
Kameraden sollten in Scharen in die Partei strömen, um sie nach ihrem Wollen zu
gestalten. Mit anderen Worten: Lasst uns mit diesen „Politikfähigen“ nicht
allein!