Kiel: Nationale Sozialisten zu Besuch im Landtag

Am Abend des 27.09 machten sich einige nationale Sozialisten
auf den Weg zum Kieler Landtag, um dort eine spontane Protestaktion gegen die
antideutschen Volksverräterparteien durchzuführen. Beim Regierungsgebäude
angekommen, entschied man sich für den Verusch, in dieses hinein zu gelangen
und überlegte kurz, wie man die scharfen Sicherheitsvorkehrungen denn umgehen
könnte. Entschieden wurde nach dem Motto“ jung, frech, radikal - Dreistigkeit
siegt“ und somit wählten die nationalen Sozialisten den Weg direkt durch den
Haupteingang, welcher in zwei Gruppen genommen werden sollte. Eingestellt war man darauf, dass der Zutritt aufgrund
fehlender Einladung nicht genehmigt werden würde, was man unter anderem mit der
Parole „Deutschland uns Deutschen - Wir sind das Volk“ beantworten wollte. Doch
zur großen Überraschung konnten zwei Kameraden einfach an den Kontrollposten im
Eingangsbereich vorbei marschieren und begaben sich gleich darauf in die obere
Etage, wo sich das ZDF- Wahlstudio befand. Dort wartete man, ob die
Polizeikräfte und der Sicherheitsdienst ihr Versagen bemerkt hatten. Die zweite Gruppe
scheiderte leider an den Personenkontrollen, da nur geladene Gäste den Landtag an diesem Abend
betreten durften.
Als nach kurzer Zeit von den Aktivisten festgestellt wurde,
dass die Sicherheitskräfte und alle anderen Menschen im Gebäude sie anscheinend
für „geladene Gäste“ hielten, machte man sich auf
den Weg, den Landtag zu erkunden und an den „Wahlpartys“ teilzunehmen. Bei den
Räumen der CDU angekommen, betraten die beiden Kameraden einen großen Saal, in
welchem die „Wahlfeier“ stattfand und nachdem es einige kritische Blicke der
Anwesenden gab,wobei es aber auch blieb, nahmen sich die Kameraden einen
Orangensaft vom Buffet, mischten sich unter die Leute, tranken ihren Saft auf
CDU-Kosten, erkundigten sich unter anderem bei Mitgliedern des Landtages über
politische Themen und warteten dann an einem Tisch auf die Liveschaltung der
Medien zu dieser „Wahlparty“.
Als sich das Fernseteam des NDR dann bereit machte, live zu
senden, begaben sich die Kameraden schon mal in die Nähe des Kamerateams,
nahmen sich ein neues Getränk und postierten sich exakt hinter dem Reporter als
dieser gerade mit seinem Live-Bericht begann. Da die Kameraden den Landtag noch
lange nicht verlassen wollten, beschlossen diese, einfach nur im Fernsehen mit
dem Reporter präsent zu sein und nachdem der Live-Bericht beendet war, sprach
ein Kamerad den Reporter an, bedankte sich dafür, dass er den nationalen
Sozialisten der Landeshauptstadt diese Plattform geboten hat und verabschiedete
sich von allen Anwesenden mit den Worten „Nationaler Sozialismus-Jetzt!“ und
beim verlassen des Saales stellten beide Kameraden ihre Gläser demonstrativ auf
den Tisch und bedankten sich beim herausgehen für die Getränke.
Obwohl die Gesichter der CDU- Anhänger etwas anderes
aussagten, interessierte sich auch nach diesem Auftritt weder der
Sicherheitsdienst, noch die Polizeikräfte für die nationalen Sozialisten und
somit drehten diese weiter ihre Runden durch den Kieler Landtag, schauten in
sämtlichen Fraktionsräumen vorbei, nahmen die Post- und Pressestelle des
Regierungsgebäudes unter die Lupe, machten einige interessante Entdeckungen und
schlenderten gemütlich in Richtung Ausgang. Wieder draußen angekommen, hielt man kurz Rücksprache mit
den restlichen Kameraden und verständigte sich darauf, auf den sog.
Ministerpräsident zu warten, der jeden Moment aus dem Landtag kommen sollte,
wie die draußen wartenden Kameraden von einem Sicherheitsdienstmitarbeiter
erfahren hatten, als diese nämlich fragten, was es denn mit den gepanzerten
Fahrzeugen auf sich hat. Die beiden „geladenen“ Kameraden wollten die Wartezeit
im Regierungsgebäude verbringen und begaben sich erneut durch den Haupteingang
in den Landtag. Die Sicherheitskräfte an den Eingangskontrollen nickten
lediglich ab und die nationalen Sozialisten marschierten seelenruhig in das erste
Obergeschoß.
Dort angekommen, kam der sog.
Ministerpräsident Peter Harry
Carstensen den nationalen Sozialisten mit seinem Anhang entgegen, die
beiden
Kameraden schlossen sich der Gruppe an und begleiteten Herrn Carstensen
wirklich Schulter an Schulter in den großen Eingangskorridor. Nun
ging es in Richtung Ausgang, die beiden Kameraden
jeweils zur rechten und linken Seite des Herrn Carstensen und kurz
bevor die
Haupttür passiert wurde, kam ein weiterer Kamerad von
draußen, fragte den
Ministerpräsidenten ob er zu einem Foto bereit wäre und
dieser willigte sofort
ein, teilte den wartenden und bereits fragestellenden Journalisten der
Systempresse mit, dass er sofort für Fragen zur Verfügung
stehe, er jetzt aber
erstmal mit „den Jungs“ ein Foto machen will und sagte
daraufhin zu den
Kameraden und seinem Anhang aus Beratern und Bodyguards, dass die
Kulisse im
Landtag für ein Bild gut geeignet wäre und somit gingen dann
alle zurück in den
Eingangskorridor. Daraufhin wies der Ministerpräsident einen
seinen Mitarbeiter
an, er solle das Bild machen, damit auch „alle Jungs“ mit
drauf zu sehen sind. Nachdem das kleine Fotoshooting beendet war,
begleiteten die
nationalen Sozialisten Herrn Carstensen zum Ausgang, dieser gab
fleißig
Interviews, die Kameraden, die direkt neben Herrn Carstensen standen,
gaben
eine gute Figur vor der Kamera ab und gingen dann alle geschlossen zu
den
gepanzerten Fahrzeugen, wo sich der Ministerpräsident mit einem
Handschlag
verabschiedete.
Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Regierungsgespräche
mit Peter Harry zwar gescheitert sind, aber nachdem man eine so nette Begegnung
hatte und die wahren Volksvertreter schon mal ihre Regierungsansprüche deutlich
gemacht haben, ist der Grundstein für einen Übertritt von Herrn Carstensen zur
NPD gelegt und die nationalen Sozialisten werden sich nun der knallharten
außerparlamentarischen Opposition widmen.
Warum die Sicherheitsbehörden den Schutz ihres
Ministerpräsidenten nicht gewährleisten können und warum sie nicht gegen die
nationalen Sozialisten vorgegangen sind, lässt sich eventuell damit erklären,
dass sie glauben, dass sie im Amt bleiben, wenn ihre Arbeitgeber nationale
Sozialisten in einem neuen Deutschland sind und es sich deshalb mit diesen
nicht verscherzen möchten!
Der Kampf geht weiter!
