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Nationalismus heißt anders leben!
Lebensmittelketten zerstören die Volksgemeinschaft





 

Lidl, Aldi und die anderen Lebensmittel-Ketten waren der Sargnagel für die sog. Tante-Emma-Läden, für den örtlichen Metzger, den örtlichen Gemüsehändler, und in dieser Folge auch für das gewachsene Bauerntum in unserer Heimat. Heutzutage vermögen die meisten Bauern nur mehr satt zu werden durch Subventionen aus Brüssel und den Einsatz ausländischer Erntehelfer. Alle diese kleinen Betriebe, ob Handwerker, Händler und sonstige Unternehmer, waren die Grundlage für den reibungslosen Ablauf der intakten Gemeinschaft.

Die klein- und mittelständischen Betriebe im Lebensmittelbereich waren aus dem Volke gewachsen, sie bildeten die Basis für die Ausbildung der „Dorfjugend“. Sie dienten als Anlaufpunkte, an denen sich jung und alt traf, wo man sich austauschte, wo die Pfeiler der Gemeinschaft geschmiedet wurden, wo man über Probleme sprach und diese auch löste. Dies alles bildete die Grundlage für eine gesunde Weiterentwicklung des Volkes.

Aldi und die anderen Unternehmer - man muß auch die Baumärkte am Rande der Städte sowie die Elektronik-Märkte auf der grünen Wiese dazurechnen, denn die Baumärkte und die „geizigen“ Elektro-Märkte wirken sich genauso auf das örtliche Handwerk aus - legen keinen Wert auf Qualität, sie scheren sich nicht um irgendeine Gemeinschaft, sie kümmern sich nicht darum, ob die Kinder ihrer Konsumenten genügend Lehrstellen bekommen. Diese Unternehmen haben einzig ihre Gewinnmaximierung im Auge, die Qualität der Waren ist zweitrangig, und das Volk und dessen Bestehen kommen in den Überlegungen dieser Konzerne nicht vor. Dort benötigt man nur kaum oder gar nicht ausgebildete Menschen, welche die Regale auffüllen können - die Herkunft ist dabei völlig einerlei. Selbst für die Tätigkeit an der Kasse benötigt man kaum mehr besondere Fähigkeiten. Menschen mit weniger Bildung findet man überall auf der Welt und man kann sie jederzeit importieren. Die dafür als Grundlage nötigen Gesetze werden von gut bezahlten Politikern gemacht, welche für ihre Wahlkämpfe auf reichlich Spenden dieser Konzerne hoffen können.

Dadurch ist die Zahl derer, die diese Arbeiten ausführen können, derart angestiegen, daß man sie als starkes Druckmittel gegen die Angestellten verwenden kann, wenn es darum geht, die Löhne, die Arbeitszeiten oder den Arbeitsort zu verhandeln. Wer eigene Vorstellungen hat, wer gar auf die Einhaltung irgendwelcher tariflicher Vorgaben pocht, der kann getrost gehen. Erstens warten vor der Tür genügend Bewerber, oftmals vom Arbeitsamt gezwungen, jede noch so entfernte und noch so schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen, und zweitens muß der Chef nicht damit rechnen, beim nächsten Schützenfest geteert und gefedert zu werden, setzt er doch nur die Vorgaben der Konzernzentrale um.


Die Metzger und Händler vor der „Aldi-Zeit“ waren schon allein aus diesem Grunde darauf bedacht, alle anständig und gerecht zu behandeln.
Wenn ein Schlachter beim Schweinebraten falsch abwog, ging man zu einem anderen. Und heute? Ärgere ich mich beim Aldi - gehe ich zu Penny. Und danach dann zu Lidl. Oder andersrum, es ist immer dasselbe Spiel, die Kohle wandert eh in den selben falschen Topf. Und trotzdem bilden sich Schlangen vor den Kassen, trotzdem bauen diese Konzerne immer mehr Läden, trotzdem hört man nur Gutes aus dem Munde der Kunden. Durch die Umsatzstärke haben diese Ketten eine genügend mächtige Verhandlungsposition, wenn es darum geht, mit einem Lieferanten Lieferverträge und hier vor allem die Preise auszuhandeln. Jeder Bäcker, der Brötchen für Aldi liefert, kann davon ausgehen, daß die abgeschlossenen Verträge eingehalten werden. Er hat eine gewisse Planungssicherheit, was seinen Umsatz angeht. Nun aber hat er auch eine nicht unbegründete Angst, gerade diesen Abnehmer zu verlieren - er könnte dann seinen Laden schließen. Schließlich hat er gerade in neue Produktionsmittel investiert, um den gesicherten und gestiegenen Absatz befriedigen zu können. Die Bank erwartet nun regelmäßige Raten zur Tilgung des Kredites. Somit wird er bei Verhandlungen immer versuchen, das niedrigste Angebot zu unterbreiten oder gar auf Vorschläge eingehen, welche er früher abgelehnt hätte. Um diese Vorgaben einhalten zu können, muß er bei seinen Kosten einsparen - und wird dieses nur über niedrigere Löhne, längere Arbeitszeiten und ein gesteigertes Maß an Automatisierung erzielen können. Die Folge dieser Einsparungen sind weniger Arbeitsplätze - und diese werden auch noch schlechter bezahlt als vorher. Die Arbeiter und Angestellten aber denken bei diesem Vorgehen an die Liebsten daheim und haben lieber einen schlecht bezahlten Job als gar keinen.

Folge hiervon: Weniger Menschen, die Beiträge in die Sozialkassen entrichten - und diese Beiträge sinken auch noch, da die Arbeiter ja weniger verdienen. Weniger Beiträge in die Rentenkasse, weniger Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, weniger Geld für die Krankenkassen, weniger Solidarbeitrag. Von diesen geringeren Einnahmen müssen nun wiederum aber mehr Arbeitslose finanziert werden, was eine Erhöhung der Beiträge für alle noch in Lohn und Brot stehenden Menschen zur Folge hat. Hieraus entsteht nun wiederum der Umstand, daß alle - Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslose -  weniger Geld in der Tasche haben. Durch erhöhte Beiträge der Sozialkassen müssen auch alle Arbeitgeber höhere Summen abführen, was in allen Bereichen zu einer Verteuerung führt. Bus, Bahn, Energieversorger, alle legen ihre höheren Kosten auf den Dümmsten um, den sie haben – den Menschen, der ihre Dienste zum Leben benötigt.


Was macht er nun aber, dieser Michel, mit weniger Geld? Steuern erhöhen, wie die Regierung in Berlin kann er nicht, und andere Verbrechen scheiden wegen der guten Erziehung aus. Er muß also an seine Ausgaben heran.....und dann reicht es halt bald nur noch, um den Wagen bei Lidl zu füllen. Weniger Kino, weniger Theater, weniger Freibad mit den Kindern, überall muß gespart werden. Er bleibt daheim und läßt sich vom Fernsehen die schöne Welt vorgaukeln, als Traum, den es zu erreichen gilt. Es ist diese berühmte Schraube ohne Ende, an welcher der Bürger nicht nur selbst dreht, sondern von welcher er auch selbst erdrückt wird.


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