DVU und NPD beliebig austauschbare Rechtsparteien mit vergleichbarer Zielsetzung?

In den vergangenen Monaten wurde viel über den zukünftigen Weg
der NPD diskutiert. Ist die NPD ein rechtspopulistisches Sammelbecken aller
Patrioten oder eine Weltanschauungspartei mit einer klaren und deutlichen
Zielsetzung. Der letzte Bundesparteitag stellte die Weichen für die Zukunft der
Partei. In einer Erklärung des Parteivorstandes wurde sich klar und
unmissverständlich zum „deutschen Weg“ bekannt. Doch was ist mit diesem
„deutschen Weg“ gemeint und warum unterscheiden sich die Nationaldemokraten von
anderen Rechtparteien wie den Republikanern oder der DVU?
Für viele nationale Sozialisten sind Wahlen in dieser BRD
wenn überhaupt einzig Mittel zum Zweck um ein krankendes
liberalkapitalistisches System zu überwinden. Hier spricht einzig die NPD eine
deutliche Sprache. Es wurde von der Partei stets betont, dass es eine
Zusammenarbeit mit Kräften die seit Jahr und Tag dabei sind unser Land zu
zerstören, nicht geben wird. Die NPD versteht sich als Fundamentalopposition,
die dieses heruntergekommene liberalkapitalistische System überwinden möchte.
Die DVU will hingegen lediglich die Symptome eines krankenden Systems bekämpfen
ohne dabei zu erkennen, daß die grundlegenden Probleme unseres Volkes in diesem
liberalkapitalistischen System gar nicht gelöst werden können.
Während sich die Nationaldemokraten zum Abstammungsprinzip bekennen,
möchte die DVU eine, vor allem seelisch und kulturell geprägten Rassenvielfalt
propagieren, um so den Volksbegriff neu zu definieren . Hat man den Kampf um
den Erhalt des deutschen Volkes als Abstammungsgemeinschaft bereits über Bord
geworfen, um neue Wählerschichten zu erschließen?
Die DVU bekennt sich zum Grundgesetz als deutsche
Verfassung, während die NPD immer betont, dass dieses Grundgesetz
auf Befehl der Siegermächte zustande gekommen ist und niemals vom
Deutschen Volk in freier Selbstbestimmung legitimiert wurde. Der Status
des GG
wird durch die Titulierung im einleitenden Text
unmißverständlich klargestellt:
„Grundgesetz für die
Bundesrepublik Deutschland“ und nicht etwa: „Grundgesetz
der Bundesrepublik Deutschland“.
Die
DVU hat schon einen neuen Hauptfeind für ihre politische Propaganda auserkoren.
"Das Kernproblem sind nicht die Juden, sondern die
Muslime". Es gebe "heute keinen politischen Antagonismus zwischen
Judentum und Europa". Der Islam sei "gefährlicher für den Bestand der
deutschen und europäischen Kultur". Brinkmann, Molau und Faust sehen
wahrscheinlich in der österreichischen FPÖ ihr Vorbild. Auch andere westeuropäische
Parteien wie der französische Front National, die britische BNP oder der
flämische Vlaams Belang haben sich in letzten Jahren bei ihrem Kampf gegen
Muslime mehr oder weniger offen auch um jüdische Unterstützung bemüht und zu
Wahlen sogar einzelne jüdische Kandidaten aufstellen können.
Doch was haben diese nationalkonservativen Wahlvereine in
den vergangenen Jahren und Jahrzehnten erreicht? Entweder sie passten sich an und
wurden dann vom politischen System geschluckt oder sie versanken in der Bedeutungslosigkeit
wie die Republikaner. Der DVU, die sich in den vergangenen Monaten selber gerne
als „neue Rechte“ bezeichnet, steht dieser Untergang noch bevor. Spätestens dann,
wenn der Wiedereinzug bei den Landtagswahlen in Brandenburg nicht gelingen wird,
gehen auch dort die Lichter aus.
Gute Nacht!
Für uns als nationale Sozialisten darf
es keine Zusammenarbeit mit Organisationen geben, die sich nicht klar und
unmissverständlich gegen das herrschende liberalkapitalistische System
aussprechen, denn erst aus den Trümmern dieses Systems kann ein freies und
unabhängiges Deutschland aufgebaut werden. Solange die NPD diesen
eingeschlagenen Weg weiter beschreitet und sich als systemalternative
Opposition versteht, kann sie sich der Unterstützung vieler nationaler
Sozialisten sicher sein!