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Die Einwohnerfragestunde im Kulturausschuß
und ihre Folgen...

DIE VORGESCHICHTE
Am
22.April 2009 tagte der Kulturausschuß im Schloß vor Husum und es waren
bei dieser Sitzung einige Kameraden des NPD-Kreisverbandes
Nordfriesland anwesend (wir berichteten).
In der Einwohnerfragestunde hatte der damalige stellvertretende
Kreisverbandsvorsitzende der NPD NF, Kevin Stein, einige Fragen
gestellt, die von der Protokollführung notiert worden waren und durch
den Landrat schriftlich beantwortet werden sollten.
Am 22. und 23.April trat Kevin Stein noch einmal per ePost mit der
zuständigen Bearbeiterin in Kontakt, um sicherzustellen, daß die Fragen
beantwortet werden würden, und um die eigenen Daten für die
schriftliche Zusendung der Antwort durchzugeben. In diesem Zusammenhang
mußte Stein seine Fragen erneut schriftlich einreichen, da die
Protokollführung entgegen der eigenen Aussage in der Sitzung doch nicht
alles notiert hatte.
Als Stein bis zum 11.Mai noch immer keine Rückmeldung erhalten hatte,
fragte er erneut beim Kreis an und erhielt eine Woche später die
Mitteilung, daß die Beantwortung der Fragen in Arbeit wäre. Anfang Juni
fragte Stein wiederum an, da noch immer keine Nachricht eingetroffen
war. Und eine Woche später war es dann soweit, am 13.6.2009 landete
endlich das Antwortschreiben des Landrats in Steins Briefkasten.
Was lange währt, wird endlich gut, sollte man meinen, doch die Antwort,
die nachrichtlich auch an den Kreispräsidenten sowie die
Kreistagsabgeordneten und sämtliche – auch stellvertretende –
Mitglieder des Kulturausschusses ging, erfordert eine Stellungnahme
unsererseits!
DIE STELLUNGNAHME – EIN OFFENER BRIEF
Sehr geehrter Herr Landrat Harrsen,
zunächst
einmal danken wir Ihnen für die Beantwortung der im Kulturausschuß
gestellten Fragen. Ihr Schreiben erfordert aber unbedingt eine
Stellungnahme unsererseits.
Sie schreiben, daß „konkrete Anhaltpunkte auf eine anderweitige
missbräuchliche Nutzung des Speichers als Treffpunkt für gewaltbereite
Gruppierungen“ (sic) nicht vorliegen, und daß Sie „eine solche Nutzung
(...) ausdrücklich missbilligen“ (sic) würden. Zudem ist Ihrem Brief zu
entnehmen, daß die „finanzielle Förderung des Kulturzentrums Speicher
(...) ausschließlich der kulturellen Förderung“ diene.
Wenn Sie sich einmal die Mühe machen, die Netzseite des Speichers (www.speicher-husum.de)
genauer unter die Lupe zu nehmen, so wird Ihnen sicherlich auch einiges
auffallen, das Ihre o.g. Sicht der Dinge ändern sollte. Allein die
veröffentlichten Fotos der Punk-Konzerte vergangener Monate zeigen
deutlich das Besucherklientel des Speichers, nämlich vorrangig Punks,
Linksextremisten und sog. Antifaschisten, welche auch schon mehrfach
durch ihre Gewaltbereitschaft gegenüber Nationalisten aufgefallen sind.
Weiterhin verweisen die Betreiber der Speicher-Weltnetzpräsenz u.a. auf
den „Antifa Info Pool Hamburg“ und die „Antifaschistische Aktion
Eckernförde“. Antifa-Verbindungen dieser Art stehen für Gewalt gegen
Rechts und somit für den Einsatz von Gewalt zur Durchsetzung
politischer Ziele, welchen Sie in Ihrem Schreiben eindeutig ablehnen.
Antifa-Verbindungen bzw. -Gruppierungen haben sich in der Vergangenheit
– und auch gegenwärtig – mehrfach gewaltbereit und auch gewalttätig
gegenüber deutschen Nationalisten in Nordfriesland gezeigt.
Doch nicht nur das Weltnetz gibt Auskunft über die Aktivitäten im
Speicher, auch im Gebäude an sich steht dem Besucher einiges an
Informationsmaterial zur Verfügung, welches eindeutig darauf schließen
läßt, daß eine mißbräuchliche Nutzung des Speichers vorliegt, und daß
die Einrichtung nicht ausschließlich der kulturellen Förderung dient.
So liegen nicht nur Materialien der FAU sowie Ankündigen von
Speicher-Konzerten sehr linksgerichteter Anti-Rechts-Vertreter aus,
sondern auch Informationsmaterial der Parteien Die Linke und SPD, und
abgesehen von diesen Materialien und einigen fragwürdigen
Veranstaltungen findet man durchaus auch mal eine Ausgabe einer
KPD-Zeitung. Zudem werden die Veranstaltungen z.T. von mehreren
Parteien/Vereinigungen unterstützt, wodurch deutlich wird, daß
antifaschistische Vereinigungen wie die Antifaschistische Aktion und
die VVN mit der Verdi-Jugend und den Parteien Die Linke und Die Grünen
zusammenarbeiten. Diese Erfahrung mußten wir auch schon so manches Mal
machen, es bleibt in diesem Zusammenhang unbedingt festzuhalten, daß
man dabei nicht davon sprechen kann, daß – wie von Ihnen erwähnt –
„Meinungsverschiedenheiten sachlich ausdiskutiert werden“. Auch wenn
Sie persönlich die „Anwendung körperlicher Gewalt zur Durchsetzung
politischer Ziele“ ablehnen, so müssen wir Ihnen mitteilen, daß viele
selbsternannte Demokraten etablierter Parteien (s.o.) dies
offensichtlich nicht so sehen und auch Mitglieder des nordfriesischen
Kreistags dies bereits unter Beweis gestellt haben. Bei unseren
friedlichen Veranstaltungen läßt sich leider immer wieder beobachten,
daß sich etablierte Parteien und Gewerkschaften miteinander gegen die
NPD verbinden und dabei Hand in Hand mit gewalttätigen Antifaschisten
uns Nationalisten gegenüberstehen und durchaus – sowohl verbal als auch
körperlich – Gewalt anwenden.
Von einer sachlichen Diskussion kann also nicht die Rede sein, denn in
Verbindung mit der NPD geraten immer nur Lügen und Hetzereien an die
Öffentlichkeit, die Nationaldemokraten kommen in der allgemeinen Presse
nicht zu Wort, statt dessen werden alle Berichterstattungen über die
NPD i.d.R. von Gegnern der Partei vorgegeben, während man der NPD
selbst keine Möglichkeit zur Stellungnahme gewährt. Diese Medienhetze
ist nicht nur ein bundesweites, sondern ein konkret nordfriesisches
Problem, denn auch hier im Kreis Nordfriesland wird die NPD
totgeschwiegen bis es irgendwie die Möglichkeit auf eine
Negativschlagzeile gibt – und sei sie bloß erfunden, um den Bürgern die
Partei als nationale Alternative zu entziehen.
Eine sachliche Diskussion wäre einmal wünschenswert, doch selbst wenn
wir als Gäste im Zuschauerbereich von Ausschußsitzungen des
nordfriesischen Kreistags Platz nehmen, müssen wir Beleidigungen und
Anfeindungen hinnehmen, so u.a. geschehen als ich im Kulturausschuß die
Anfrage stellte, welche die Grundlage dieses Briefwechsels ist.
Wenn wir es genau betrachten, so können wir Ihrem Brief entnehmen,
daß wir in Ihren Augen faschistische und ultra-nationalistische
Extremisten sind – zumindest ist dies aus Ihrem Schreiben
herauszulesen, da die NPD als rechtsextrem und ihre Mitglieder als
Neo-Nazis gelten. Vielleicht sei hier Ihrem geschichtlichen Wissen ein
wenig auf die Sprünge geholfen: Da es nur in Italien, nicht aber in
Deutschland den sog. Faschismus bzw. die faschistische Bewegung gegeben
hat, ist es schlichtweg falsch, der deutschen Rechten eine
faschistische Ideologie nachzusagen.
Doch kommen wir auf den Speicher zurück. Selbst die Junge Union
bemängelte einst die Zusammenarbeit des DGB mit Linksextremisten. Ein
Artikel auf der Netzseite der Jungen Union (www.ju-nf.de)
aus dem Mai 2006 („JU: DGB soll Zusammenarbeit mit Linksextremisten
einstellen!“) weist auf eine Ausstellung hin, die der DGB in
Zusammenarbeit mit der VVN im Speicher gezeigt hat. Die VVN wird vom
Verfassungsschutz beobachtet und gilt als linksextremistisch, dennoch
zeigen sich etablierte Parteien und Gewerkschaften bei
Anti-Rechts-Veranstaltungen nur allzu gerne mit dieser Vereinigung. Und
daß mit dem durch den Kreis Nordfriesland finanziell unterstützten
Speicher somit auch der VVN unterstützt wird, da dieser ebenso wie
andere antifaschistische und linksextremistische Gruppierungen im
Husumer Speicher sehr aktiv ist, wird dadurch der Linksextremismus
finanziell gefördert. Somit wird Linksextremisten eine finanzielle
Förderung zugesprochen, die nicht nur den Rechtsgesinnten nicht
gewährt, sondern auch noch gegen sie verwendet wird. Während man im
Kreis Nordfriesland den Linksextremismus fördert, werden die sog.
Rechten nur bekämpft – und das häufig unter Anwendung körperlicher
Gewalt.
Wenn Sie nun schreiben, daß der Kreis keine Möglichkeit hat,
gewalttätige Vorfälle zu unterbinden, so ist dies schlichtweg nicht
richtig, denn der Kreis Nordfriesland kann zumindest der finanziellen
Förderung linksextremistischer Gewalttäter ein Ende bereiten und dem
Husumer Speicher, welcher – wie Sie unserem Schreiben, aber auch
zahlreichen Quellen (u.a. im Weltnetz) entnehmen können (gerne geben
wir hier weitere Auskunft) – ganz offensichtlich gewalttätigen
Linksextremisten einen Treffpunkt und auch ein Forum bietet, die
finanzielle Unterstützung streichen!
Wir hoffen sehr, daß Sie noch einmal überdenken, ob der Kreis
Nordfriesland dem Husumer Speicher tatsächlich eine derart hohe
Geldsumme zukommen lassen sollte, nur damit dort weiterhin unter dem
Deckmantel eines Kulturzentrums antideutsche Gewalttäter völlig
unbehelligt ihr Unwesen treiben können.
Mit freundlichen Grüßen
Kevin Stein
Vorsitzender des NPD-Bezirksverbands Nordfriesland/Schleswig-Flensburg/Stadt Flensburg
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