Wahlen in der BRD:
Seit 60 Jahren das gleiche Theater!

Die Europawahl steht vor der Tür und
viele nationale Sozialisten fragen sich ob es wirklich sinnvoll erscheint, bei
dieser Wahl die DVU zu wählen. Der nachfolgende Grundsatzartikel soll über das
„Wahltheater“ in der BRD aufklären und verdeutlicht warum Wahlen nur wenig an den
Verhältnissen in der BRD ändern können. Lediglich die NPD spricht sich für einen Systemwechsel aus und ist daher eine glaubhafte Alternative!
Seit über 50 Jahren wird uns eine
einst von den Alliierten legitimierte Clique von „demokratischen“ Blockparteien
vorgesetzt, die der Wahl zwischen Pest und Cholera gleicht. Von Anfang an seit
1949 dabei und immer als die angeblichen „großen Volksparteien“ gesetzt:
CDU/CSU und SPD. Dazu die FDP als nützlicher Trottel, auch Mehrheitsbeschaffer
oder Fähnlein im Winde genannt. Bis 1983 bestanden die Balkendiagramme in den
Wahlsendungen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten nur aus diesen drei
Farben: Schwarz, Rot, Gelb. Ein offenkundiges Politkartell, wie es im Buche
steht. Mancher war fast schon dankbar, als 1983 endlich ein grüner Balken
auftauchte. Nicht ahnend, daß sich diese Partei in den folgenden Jahren
schneller ans Establishment anzupassen vermochte, als Öko-Aktivisten
Startbahnen besetzen konnten. Für das System waren und sind die Grünen
nützlich, denn sie kompensieren das Bedürfnis nach Umweltschutz, welches seit
den 80er Jahren zu einem immer wichtigeren Thema wurde. Daher wurden die Grünen
mit ein wenig Bauchschmerzen „geschluckt“. Die Assimilation an die etablierten
Gepflogenheiten ist offenbar gelungen, wie man heute am ehemaligen
Außenminister Fischer sieht. Es scheint so etwas wie einen Automatismus des
Parlamentarismus zu geben, der selbst vorgeblich oder tatsächlich idealistische
Menschen nach einer gewissen Zeit zu konformen, geradezu orwellschen
Erfüllungsgehilfen des Systems macht. Das sollte auch jenen zu denken geben, die
sich eine nationale Partei als Alternative in die Parlamente wünschen.
Die beharrliche Volksverdummung
funktioniert. Zunächst vielleicht in Ermangelung ernstzunehmender Alternativen,
aber mittlerweile aus umerzogener Einfältigkeit wird am Wahltag das Kreuzchen
immer wieder brav bei jenen Parteien gemacht, die uns vom System geschenkt
worden sind. Und das absurde Wahlsystem macht es möglich, dass selbst bei sehr
geringer Wahlbeteiligung am Ende die Blockparteien garantiert regieren. Nur
eine Minderheit wählt Nicht-Blockparteien. Zum Teil aus politischer
Überzeugung, zum Teil in der Hoffnung, daß endlich einmal die undemokratische
5%-Hürde übersprungen werden kann. Zumeist kann sie es nicht, denn der Teufel
scheißt bekanntlich auf keinen kleinen Haufen, wie der Volksmund sagt. Da müßte
es schon mit dem Teufel zugehen, wenn eine kleine Partei aus dem Nichts
emporschießen könnte. Dies gelingt nur, wenn es politisch von den Etablierten
gewollt ist. Zum Beispiel bei der Schill-Partei in Hamburg, die aus dem Stand
fast zwanzig Prozent erreichte. Zwar mußte sich ihr Vorsitzender Ronald Schill
alias Richter Gnadenlos monatelang in allen Gazetten als „Rechtsradikaler“
abstempeln lassen, aber was tut man nicht alles, um den tatsächlichen
Rechtsparteien die Stimmen zu klauen. Für das System war das nützlich. So
konnte der durchaus in größerem Maße vorhandene Volkszorn durch systemeigene
Strohmänner wie Schill kompensiert werden. So wie die Schill-Partei in Hamburg
nur eine temporäre Erscheinung war, so wird auch die Likspartei nur eine
begrenzte Lebenserwartung haben. Vorrangig ist es dem System nützlich, denn es
könnte viele enttäuschte SPD-Wähler davon abhalten, wie schon öfter in der
Vergangenheit, aus sozialen Motiven heraus eine „rechtsradikale“ Partei zu
wählen.
Die Wahlen in der BRD sind geprägt
vom Wechselspiel zwischen den Blockparteien CDU/CSU und SPD. Mal mit diesem
Anhängsel, mal mit jenem. Im Durchschnitt blieb eine der beiden großen
Blockparteien rund 12 Jahre in der Regierungsverantwortung, ehe sie durch die
andere große Blockpartei abgelöst wurde. Immer wieder schaffen es die
Politheuchler dieser Parteien, der Masse der Wähler einzureden, daß der Wechsel
eine Besserung oder gar wichtige Veränderungen bringen würde. Hat die eine
Blockpartei ein paar Jahre lang Mist verzapft, kommt anschließend garantiert
die andere Blockpartei an die Macht. Immer nach dem Motto: Es kann ja nur
besser werden. Wird es aber nicht! Wie hat sich denn dieses Wechselspiel
zwischen schwarzen und roten Demokraten auf die Verhältnisse in Deutschland
ausgewirkt?
Die Arbeitslosenzahlen sind trotz
aller Wechsel kontinuierlich gestiegen!
Die Massenzuwanderung hat trotz
aller Wechsel kontinuierlich zugenommen!
Die sozialen Einschnitte sind trotz
aller Wechsel immer tiefer geworden!
Der Teufelskreis der
Zinsknechtschaft wurde trotz aller Wechsel nicht durchbrochen, die
Staatsverschuldung ist kontinuierlich gewachsen. Auf derzeit 1,4 Billionen
Euro.
Alle maßgeblichen Fehlentscheidungen
wurden ohnehin von allen etablierten Parteien im Bundestag und Bundesrat
gemeinsam getroffen. Zum Beispiel die Einführung des Euro, die Ratifizierung
der EU-Verfassung, die Abschaffung der schützenden (Handels-)Grenzen durch das
Schengener Abkommen, die gesteuerte Verausländerung durch Zuwanderungsgesetze,
soziale Einschnitte durch die Hartz-Programme, Erhöhung der Steuern, und, und,
und...!
Das System in diesem Land ist so
reguliert, daß weder ein Bundeskanzler noch eine Bundesregierung wirkliche
Macht zu tiefgreifenden Veränderungen hätten. Die Vertreter der etablierten
Blockparteien wollen das auch gar nicht, jedenfalls nicht zum Wohle des Volkes.
Denn Veränderungen bedeuten Unruhe und Ungewißheit für sie. Das kommt natürlich
nicht in Frage, denn man hat es sich ja bequem eingerichtet an den Futtertrögen
der Macht. Man läßt sich von den Millionen Dummen wählen, spielt ein wenig
„Regierung und Opposition“ und lebt im Überfluß. Wer die Füße still hält und
nicht aus der demokratischen Reihe tanzt, darf sich über großzügige
Abgeordnetendiäten und nach wenigen Jahren Parlamentszugehörigkeit sogar über
eine üppige Rente freuen. Auf Volkes Kosten, versteht sich. Probleme sollen
nicht gelöst, sondern erhalten bleiben. Nur das garantiert den nächsten
Regierungswechsel und damit den Erhalt des Systems an sich.
Die große Politik sucht man hier
vergebens. Die wird woanders gemacht. Hinter den Kulissen der Parlamentsbühnen.
Nicht die Politik bestimmt die Wirtschaft, sondern umgekehrt. Globale
Wirtschaftsstrukturen haben erheblichen Einfluß auf die politische Entwicklung
in der Bundesrepublik. Was würde wohl passieren, wenn eine Bundesregierung
plötzlich den Geldhahn Richtung EU zudrehen oder vielleicht sogar einen
schrittweisen Rückzug aus dem globalen Machtkartell des Welthandels wagen
würde? Und was würde wohl passieren, wenn eine Bundesregierung der Vernunft
gehorchend wieder bevorzugt Arbeitsplätze für uns Deutsche schafft und die
Bedingungen für ausländische Wettbewerber verschärft? Um solche aus globaler
Sicht unerfreulichen Tendenzen zu verhindern, müssen sich die internationalen
Wirtschaftsführer natürlich „zuverlässige“ Partner in der Politik suchen. Im
Volksmund könnte dies Korruption genannt werden. Es spielt also keine Rolle,
welche der systemtreuen Blockparteien eine Wahl gewinnt. Das Kapital gewinnt
immer. Und in dem Maße, wie das Kapital gewinnt, verliert das Volk. An sozialen
Leistungen, an Lebensqualität, an Zukunftsperspektiven.
Wahlen in der BRD – seit 60 Jahren
das gleiche Theater! Ein Ende ist nicht in Sicht, solange das Wahlvieh brav zu
den Urnen trottet. Was die künstlich verdummte Masse einfach nicht begreifen
kann und will: Die Machtfrage an das System läßt sich nicht ausschließlich mit
Wahlen stellen. Denn man kann ja nur wählen zwischen Parteien, die das System
gewollt oder ungewollt unterstützen. Jede Stimme ist immer eine Stimme für das
System an sich! Eine Partei welche öffentlich zugibt, dieses System als solches
abschaffen zu wollte, würde zu den Wahlen gar nicht zugelassen werden. Aber
genau dieses System muß überwunden werden, wenn die wirklich relevanten
Probleme in diesem Lande endlich gelöst werden sollen. Diese Probleme lassen
sich nämlich nur gegen die Interessen des internationalen Kapitals, gegen
jegliche Form der Globalisierung lösen. Also nur gegen das System. Was vermag
in diesem Zusammenhang eine nationale Partei beizutragen, wenn sie in der BRD
zu Wahlen antritt? Ehrliche Antwort:
Derzeit nicht viel. Das mag für viele gutgläubige Nationale
desillusionierend sein, aber es ist Fakt. Und eine nationale Partei, die zu
BRD-Wahlen antritt, täte auch gut daran, ihren Wählern von Anfang an klipp und
klar zu sagen: Wir können gerne im Parlament unsere Vorschläge unterbreiten,
aber wir können die relevanten Probleme in diesem System nicht lösen.
Diese deutlichen Aussagen hat man in der Vergangenheit, wenn überhaupt
ausschließlich von der NPD zu hören bekommen, denn nur die NPD fordert einen
Systemwechsel!
Ob ein Wahlantritt unter diesen
Voraussetzungen noch Sinn macht, ist eine andere Frage. Mehr, als auf die
Parteienfinanzierung zu schielen, dürfte kaum realistisch sein. Und wenn der
Sprung ins Parlament gelänge? Mehr als eine vorübergehende propagandistische
Wirkung ist damit nicht zu erreichen. Ob die angesichts der Macht der
Medienkartelle zum Vorteil gereicht, ist noch fraglich. Einer Partei, die nicht
zum Establishment gehört, nützt ihre temporäre Parlamentzugehörigkeit nicht
viel. Der Teufel steckt eben im System: Eine nichtetablierte Partei kann nichts
bewirken, und weil sie nichts bewirken kann, wird sie in den Medien als unfähig
abgestempelt und beim nächsten Mal nicht mehr wiedergewählt.
Doch wenn sich die Machtfrage an das
System nicht ausschließlich über Wahlen stellen läßt, wie dann? Die Antwort ist
ebenso einleuchtend wie unbequem: Nur über die Straße! Welch schmerzhafte
Erkenntnis für alle jene, die gehofft haben, mit einem lächerlichen
Wahlkreuzchen alle paar Jahre etwas ändern zu können. Habt ihr wirklich
geglaubt, daß echte Veränderungen so billig zu haben seien? Wenn Wahlen etwas
ändern würden, dann wären sie doch verboten! Aber es gleicht der weithin
ungebrochene (Irr-)Glaube an den hiesigen Parlamentarismus nur zu sehr dem
mittelalterlichen Glauben an die Allmacht der Kirche. Davon profitieren die
Scharlatane, die sich vom Volk wählen lassen und anschließend den Willen des
Volkes nach Belieben verfälschen und mit Füßen treten. Doch solange der
heimische Kühlschrank noch gefüllt ist, kann den Spießer nichts erschüttern,
und seien die Mißstände noch so offensichtlich. Es wird also wie zu allen
Zeiten einer kleinen Minderheit von Unbeugsamen vorbehalten bleiben,
öffentlichen sichtbaren Widerstand zu leisten, bis der Funke des
Freiheitskampfes auf die Massen überspringt.
Für die bevorstehende Europawahl
kann es für nationale Sozialisten daher nur eine Losung geben:
Keine Stimme diesem System und damit
auch keine Stimme der nationalen Systempartei DVU