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Trotz Polizeiwillkür:
Erfolgreicher Trauermarsch in Lübeck!

Am Sonnabend, den 28. März fand bereits
zum vierten Mal in Folge der Lübecker Trauermarsch statt. Er ist
damit die größte Demonstration Norddeutschlands, die
regelmäßig stattfindet. Auch wenn bei diesem Ereignis dank
der nationalen Kräfte eine Regelmäßigkeit vorhanden
ist, läßt der politische Gegner langsam nach, aber die
Schikanen der Behörden nehmen dafür zu.
So mobilisierten die Gewerkschaften, Kirchen, Antifa, SPD, Die Linke,
usw. gerade mal 1.500 Menschen, die ein deutliches Zeichen gegen Rechts
setzen sollten. Dabei haben sie noch am Vortag mit über 3.000
Gegendemonstranten gerechnet. Warum gerade mal die Hälfte kam,
wird wohl drei gute Gründe haben. Als erstes kann man davon
ausgehen, daß bei den 1.500 Gegendemonstraten die meisten
Menschen Gewerkschaftsfunktionäre und Betriebsratsmitglieder sind,
für die es Pflichtprogramm ist, da zu sein. Als zweiten Punkt
muß man die Anwesenheit eines der unbeliebtesten Politiker
Schleswig-Holsteins erwähnen, Ralf Stegner (SPD). Und als dritten
und wichtigsten Punkt sei festzustellen, daß immer mehr Menschen
der jetzigen Politik mißtrauen, unseren Trauermarsch zwar
für richtig und wichtig finden, aber noch immer Angst haben, sich
offen zur nationalen Bewegung zu bekennen.
Da der oben genannte dritte Punkt den Behörden der Hansestadt
Lübeck sehr wohl bekannt ist, setzt man halt auf die Polizei, die
es vor Ort ausbaden darf. Diese überzog den Trauermarsch immer
wieder mit Schikanen. So begann schon die Hinhaltetaktik der Polizei
noch vor Beginn des Trauermarsches, als man für drei Ordner eine
Dreiviertelstunde benötigte, um sie zu überprüfen, ob
sie überhaupt als Ordner fungieren dürfen, also brd-tauglich
sind.
Nach dem Verlesen der durchaus überflüssigen Auflagen der
Behörde, nutze der Versammlungsleiter Jörn Lemke die
Gelegenheit, um ein paar Worte an die angereisten Kameradinnen und
Kameraden zu richten. Nach drei Minuten folgte durch die
Lautsprecheranlage der Polizei die Durchsage, daß Kundgebungen an
diesem Ort nicht zulässig seien. Selbstverständlich forderte
die Polizei, die drei Minuten Redezeit von der eigentlichen Kundgebung,
die wenig später am Ziegenteller stattfinden sollte, abzuziehen.
Gegen 13:00 Uhr setzt sich dann der Trauermarsch in Bewegung. Wenig
später erreichte der Zug den Ziegenteller, den Ort der ersten
Kundgebung. Jörn Lemke verwies kurz vor seinem Redebeitrag auf die
Uhrzeit 13:17 Uhr und daß die Kundgebung mit Abzug der drei
Minuten bis 13:44 Uhr gehen wird. Nach einem Redebeitrag von Dieter
Riefling und noch während der Ansprache von Thomas (Steiner) Wulff
gab die Polizei, selbstverständlich wieder über die
Lautsprecheranlage der Polizei, bekannt, daß der Trauermarsch
sich in Bewegung setzen müsse. Dabei war es gerade 13:41 Uhr. Aber
anscheinend waren die Uhren der Polizei auf Feierabend eingestellt.
Nach einer kurzen Diskussion zwischen der Versammlungsleitung und der
Polizei setzte sich der Zug wieder in Bewegung Richtung Ziegelstrasse.
Auf der Ziegelstrasse / Ecke Beethovenstrasse kam der Trauermarsch
unfreiwillig zum Stillstand. Laut Polizei soll es starke Behinderungen
auf der Beethovenstrasse / Ecke Richard-Wagner-Strasse geben. Nach ein
paar Minuten ging es allerdings wieder weiter. So massiv waren die
Behinderungen dann wohl doch nicht. Auf der Beethovenstrasse kam unser
Zug mal wieder zum stehen. Diesmal waren die massiven Störungen
durch linke Gegendemonstranten auf der Pfitznerstrasse, eine Strasse
unserer Marschroute. Die Polizei bat den Versammlungsleiter Lemke, wie
immer über die Lautsprecheranlage der Polizei, zur
Lagebesprechung. Die Polizei erteilte der Versammlungsleitung die
Auflage, die Marschroute zu ändern. Das hieß, daß
unsere Route stark gekürzt wurde und unsere Kundgebung zum zweiten
Mal auf dem Ziegenteller stattfinden mußte. Als wir die
Richard-Wagner-Strasse komplett durchgingen und dabei nicht mehr unsere
eigentlich genehmigten Route waren, fiel sehr deutlich auf, daß
auf der Strasse mobile Parkverbotsschilder mit den Hinweisschildern
"6.00 - 22.00" aufgestellt waren. Vermutlich wußte die Polizei
schon am Vorabend, daß linke Chaoten die Pfitznerstrasse
blockieren würden. Nebenbei sei noch zu erwähnen, daß
die Polizei beim Kooperationsgespräch mit den Veranstaltern schon
darauf hinwies, daß sie lieber die Richard-Wagner-Strasse
komplett durchgehen würden.
Wie immer, folgte eine Durchsage der Polizei. Vermummungen im
Trauermarsch haben zu unterbleiben, da man sonst gegen die Teilnehmer
vorgehen würde. Roland Fischer, einer der Veranstalter,
überzeugte sich davon, des es im Zug keine Vermummung gab und
meldete dies dem Polizeieinsatzleiter. Er gab zu, auch nichts gesehen
zu haben, aber er hätte es eben gehört. Erwähnenswert
sei, daß das Gespräch zwischen dem Polizeieinsatzleiter und
R. Fischer außerhalb des Trauermarsches stattfand und um sie
herum überall linke Vermummte waren, worauf sofort hingewiesen
wurde.
Auf der Richard-Wagner-Strasse sah der Anmelder Roland Fischer
plötzlich Lutz Heilmann, Bundestagsabgeordneter für "Die
Linke" neben dem Trauermarsch laufen. Roland Fischer bat Herrn Heilmann
immer wieder um ein Gespräch und das er sich doch zur linken
Gewalt äußern solle. Ebenfalls bat Fischer um Heilmanns
Einschätzung zum Verhalten der Polizei gegenüber den rechten
Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Trauermarsches. Leider blieben alle
Fragen an Herrn Heilmann unbeantwortet.
Am Ziegelteller wieder angekommen folgte nun die zweite Kundgebung.
Während Christian Worch seine Rede komplett halten konnte, wurde
Jens Lütke mitten in seiner Rede, wie immer von der
Lautsprecheranlage der Polizei, unterbrochen. Die Polizei forderte, die
Kundgebung um 100 Meter in den Steinrader Weg zu verlegen. Hintergrund
war aber diesmal aus Sicht der Polizei nachvollziehbar, denn sie wollte
Polizeikräfte in die Innenstadt abziehen im Nachhinein ein, wo es
zu aggressiven Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und linken
Chaoten kam. So konnte Jens Lütke seine Rede im Steinrader Weg
noch zu Ende bringen. Thomas "Steiner" Wulff sprach dort ebenfalls ein
weiteres Mal zu den anwesenden Kameradinnen und Kameraden.
Gegen 16:00 Uhr wurde der Trauermarsch beendet und es ging ohne längere Wartezeit wieder zurück in den Hauptbahnhof.
Während Medien und Linksextremisten noch über einen
möglichen Trauermarsch im nächsten Jahr spekulieren,
können wir diesen Spekulationen Wind aus den Segeln nehmen. Wir
kommen wieder! Eine Anmeldung für Sonnabend, den 27. März
2010, liegt der Versammlungsbehörde bereits vor.


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