Kindstötungen
-Letzte Konsequenz einer neoliberalen Gesellschaft-

In den letzten Wochen wurde fast jeden Tag in den Medien
über Tötungen oder Mißhandlungen von Kindern berichtet. Ist diese Häufung nur
Zufall oder stecken vielmehr grundsätzliche Fehlentwicklungen der Familien- und
Sozialstruktur dahinter?
In Schleswig-Holstein betäubt und erstickt eine Mutter ihre fünf Söhne. In Köln
läßt eine 22-jährige Frau ihr neugeborenes Kind im Mülleimer einer öffentlichen
Toilette zurück, wo es später erstickt aufgefunden wird. In der sächsischen
Stadt Aue erstickt eine 25-jährige Frau ihre fünf und zwei Jahre alten Töchter
mit einem Kissen. In Essen tötet eine 31-jährige Mutter ihre zwei kleinen
Kinder, damit sie nach dem Bruch der Ehe nicht in die Obhut des Noch-Ehemannes
kommen. In Reilingen bei Heidelberg wird ein totes Baby in einer Plastiktüte
neben einem Rastplatz aufgefunden. Bei einer Familie in Plauen findet man ein
totes Kind in einem Koffer, ein zweites in der Tiefkühltruhe und ein drittes
auf dem Balkon. Mittlerweile wird jeden zweiten Tag in Deutschland ein Kind von
seinen Eltern getötet. Wie konnte es zu dieser fürchterlichen Entwicklung
kommen?
Die Ereignisse müssen im pathologischen Gesamtkontext der
deutschen Nachkriegsgeschichte
gesehen werden. Denn der von der BRD-Politik betriebene Prozeß
der Selbstverstümmelung des deutschen Volkes begann gleich nach
dem Krieg zunächst
auf psychischer Ebene mit der Kriminalisierung der deutschen Geschichte
und dem
systematisch gezüchteten Eltern- und Selbsthaß der deutschen
Jugend. Es folgten
ab den 70er Jahren die Fortpflanzungsverweigerung der jungen Frauen und
Männer,
der Verfall der deutschen Familie und die Massentötung
Hunderttausender von
Föten im Mutterleib. Inzwischen sind wir offenbar in die
pathologische Endphase
dieses deutschen Familienverfalls getreten: die Phase der offenen
Tötung des
bereits geborenen eigenen Nachwuchses.
Auf die naheliegende Idee der Systembedingtheit dieser neuerlichen, inzwischen
wörtlich zu verstehenden deutschen Selbstverstümmelung kommen die
Systemjournalisten aber nicht – oder lassen es sich zumindest nicht anmerken.
Dabei ist aus der Tierwelt bekannt, daß sozialer Streß zur Tötung der Jungen
führen kann. Auf menschliche Verhältnisse übertragen, heißt dies, daß es in
Gesellschaften mit einer entarteten Familien- und Sozialstruktur zur
Verwahrlosung, Mißhandlung und im Extremfall zur Tötung von Kindern kommt.
In der BRD haben wir eine solche Gesellschaft. Zehn Prozent der Kinder in
diesem Staat gelten schon als verwahrlost. Millionen leben in
»Patchwork«-Familien oder mit alleinerziehenden Müttern, die sich nicht um sie
kümmern können, weil sie einer schlecht bezahlten Arbeit nachgehen müssen, um
sich über Wasser zu halten. Der Geschlechterkampf tobt, die Scheidungsrate
liegt schon bei 52 Prozent.
Die tonangebenden BRD-Politiker, die mit ihrer neoliberalen Ideologie und ihrem
verlogenen »68er« Menschenbild diesen Zustand mutwillig herbeigeführt haben,
erdreisten sich, über Eltern genüßlich herzuziehen und deren grundsätzliche
Eignung für die Kindererziehung in Zweifel zu ziehen.
Einerseits machen diese Politiker Witze über das »Heimchen am Herd«,
andererseits haben sie die Stirn, das Betreuungsgeld mit der Begründung
abzulehnen, die Eltern würden es versaufen.
Dieser innere Widerspruch einer menschenfeindlichen, verbrecherischen, aber
leider noch vorherrschenden politischen und gesellschaftlichen Ideologie ist
es, die schuld am millionenfachen Kinder- und Elternelend in Deutschland ist:
Auf der einen Seite eine familienfeindliche Politik und der krankhafte Haß der
Emanzen beider Geschlechter auf gesunde Familien, auf der anderen Seite die
gehässig zur Schau getragene Schadenfreude der dafür Verantwortlichen, wenn sie
sich anmaßen – wie die sprichwörtlichen Böcke als Gärtner -, sich in der
BRD-Öffentlichkeit zu Oberlehrern oder Richtern über ihre bedauernswerten Opfer
aufzuschwingen.
Die derzeitige Entwicklung in Deutschland, mit immer mehr verwahrlosten
Halbfamilien und Millionen verarmter, vernachlässigter oder mißhandelter Kinder
wird erst dann enden, wenn unser Land erstens nicht mehr von Lesben und
Schwulen, sondern national regiert wird und zweitens wieder Männer und Frauen
hat, die auch Männer und Frauen sein wollen. Denn nur sie gründen gesunde und
nachhaltige Familien, nur sie bringen den Nachwuchs hervor, den unser Volk
braucht, und nur sie bieten die Gemeinschaft und die Geborgenheit, die die
Kinder wiederum brauchen, um zu vollwertigen Persönlichkeiten heranzuwachsen.
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