Das Ende der Volksfront!
Kameraden – Kameradinnen !
Am letzten Wochenende des Jahres trafen sich nach langer
Pause noch einmal zahlreiche Kameraden und Kameradinnen zu einem freien
Koordinierungstreffen auf Bundesebene. Ein Schwerpunkt dieses Treffens war eine
Aussprache über die Entwicklung des Verhältnisses der Freien Kräfte zur NPD.
Vielen Kameraden sind heute die am Anfang stehenden
Grundüberlegungen und der Beginn dieser Zusammenarbeit kaum oder gar nicht in
Erinnerung und so gab es zunächst eine kurze Rückschau auf das bisher
Erreichte. Eindrücke der letzten Jahre wurden geschildert. In der Rückschau
meiner Erlebnisse im und mit dem Bundesvorstand dieser Partei wurde deutlich,
wie sehr führende Parteifunktionäre eine sich ständig verschärfende Abkehr vom
gemeinsamen Volksfrontgedanken vertraten. Die Schilderungen der Erlebnisse
weiterer Gruppenvertreter und Führungskameraden läßt keinen anderen Schluß mehr
zu:
DIESE PARTEIFÜHRUNG IST ZU EINER ZUSAMMENARBEIT AUF BUNDESEBENE NICHT MEHR
WILLENS UND IN DER LAGE !
Kameraden, es ist für mich sicherlich kein leichter Schritt,
diese Erklärung abzugeben. Ihr wißt alle, daß ich am Anfang dieser Idee stand
und mit meiner ganzen politischen und persönlichen Kraft für die Entstehung und
den politischen Erfolg dieser gemeinsamen Front geworben und gekämpft habe. Ich
glaube auch heute noch an die Richtigkeit dieses Konzeptes. Wir haben damit
eine politische Erschütterung in diesem System erreicht, die jede Kraft für
sich (weder Partei noch freie Kräfte) seinerzeit nicht hätte erreichen können.
Ich möchte mich daher für meine Bemühungen, Euch von diesem Konzept zu
begeistern und zu einer aktiven Zusammenarbeit zu bewegen, nicht entschuldigen.
Wohl aber möchte ich all jene um Verzeihung bitten, die unter Zurückstellung all
ihrer Bedenken den alten Parteibonzen gegenüber, mit all ihrem guten Willen und
ihrer ganzen Einsatzkraft diesem Ruf gefolgt waren und dann schmählich
verleumdet und verraten, ausgenutzt und verheizt wurden. Konnte man Anfangs nur
von einigen vereinzelten Fehltritten einiger rückwärtsgewandter Altfunktionäre
( z.B. Ulrich Eigenfeld) sprechen, so mußten wir erkennen, daß es nunmehr
fester Wille und mit Methode betriebene Abgrenzung, Verleumdung und offene
Hetze ist, was seit dem Parteitag in Bamberg von dieser Führungsriege um Holger
Apfel, Peter Marx, Sascha Rossmüller, Jens Phüse und auch Udo Voigt kommt.
Letzterer galt in den letzten Monaten dieser Entwicklung-
und manch einem bis heute noch- als Mittler der verschiedenen Flügel in der
Partei. Sehr wohl hat Udo Voigt einen großen Anteil an der Entstehung der
gemeinsamen Front von parlamentarischem und außerparlamentarischem Arm. Wenn
auch diese Idee nicht von ihm stammte und er wohl nach dem gescheiterten
Verbotsverfahren kaum noch mit dem Resttorso der NPD zu irgendwelchen
Machtansprüchen innerhalb des nationalen Lagers („Sperrspitze des nat.
Widerstandes“) im Stande gewesen war, griff er im Januar 2004 die ihm von uns
entgegengestreckte Hand und war bereit, unter völlig neuem Vorzeichen, diese
Idee in die Partei hineinzutragen und - gemeinsam mit führenden Vertreten der
freien Nationalisten- auf Bundesebene umzusetzen. Letztlich hat der von ihm zu
verantwortende größte Finanzskandal der neueren nationalen Bewegung dazu
geführt, daß er spätestens seit Beginn des Jahres 2008 nicht mehr souverän und
ausgleichend wirken kann und - wie wir feststellen mußten – auch nicht mehr
will. Wer, wie er, die Vertreter freier Nationalisten als „feindliche Kräfte“
bezeichnet (wie jüngst geschehen) hat sich ganz deutlich von der gemeinsamen
Front verabschiedet.
Es soll hier bei dieser Erklärung zum Jahreswechsel nicht im
Einzelnen ausgebreitet werden, was so ein Intrigant wie der Peter Marx alles
unternahm um dieses Konzept zum Scheitern zu bringen. Seine Handlungsweisen und
Äußerungen verraten seine Gesinnung. Das Udo Voigt nun hinter vorgehaltener
Hand selbst die Vermutung äußert, der Marx könnte wohl durchaus auch für einen
Dienst tätig sein, läßt mich nur noch säuerlich lächeln. Habe ich doch
versucht, bereits vor zwei Jahren auf die zersetzende Tätigkeit und
Giftspritzerei dieses Mannes hinzuweisen. Die klebrig- bleierne Kameraderie
einer kleinen Führungsclique an der Spitze dieser Partei ließ allerdings
keinerlei Veränderung im Machtgefüge dieses Personenzirkels zu. Hier scheint
jeder über die Leichen des anderen so viel zu wissen, daß keine Krähe der
anderen ein Auge aussticht. Nur so konnte es zum verheerendsten Finanzskandal
und damit zum größten Verrat gegenüber der aktiven Basis kommen, die die junge
Bewegung in den letzten Jahrzehnten sah. Das nunmehr mit Udo Voigt ein
Königsopfer gebracht werden muß, nur damit der Rest des „Systems Voigt-Apfel“
erhalten bleiben kann, ist scheinbar auch Udo Voigt inzwischen klar geworden.
Ganz klar sprach er vor kurzem aus, daß er das Zepter nur an Holger Apfel
weitergeben wird. Das damit jede tiefergehende Aufklärung des Filzes unmöglich
wird, ist vollkommen klar. Daran ändert zukünftig auch ein lohnabhängiger,
williger, Marionettenvorsitzender aus dem Hause Apfel/ Pastörs, namens Molau
nichts. Selbstverständlich haben aber ein stellv. Apfel und Rossmüller sowie
ein Generalsekretär Eigenfeld und Marx eine ebenso grobe Verletzung ihrer
Kontroll- und Aufsichtspflicht zu verantworten. Hier nicht auch zu
entsprechenden Veränderungen zu kommen, wäre nur die besagte Scheinoperation,
nicht aber der radikale Schnitt, der da notwendig wäre. Will diese Partei auch
nur den Hauch einer Glaubwürdigkeit erhalten, ist um erhebliche personelle
Konsequenzen an der Spitze dieser Partei nicht umhin zu kommen.
Für uns als freien radikale Kräfte zählt zu allererst der
Idealismus des Einzelnen und die politische Glaubwürdigkeit seines Handels im
Sinne einer fundamentalen Veränderung der politischen Verhältnisse für unser
Volk. Dies ist zunehmend bei einem großen Teil der NPD-Parlamentarier nicht zu
erkennen. Im Gegenteil. Die Anbiederung einiger dieser überbezahlten
Parlamentsvertreter und ihrer Angestellten, an dieses System, nimmt immer
unerträglichere Formen an und führt unserer Überzeugung nach zu einer verREPzung
der NPD. Diesen Weg werden wir auf Bundesebene nicht mitgehen!
Unsere Entscheidung wird nun nicht unbedingt zu einer
Austrittswelle aus der NPD führen. Dies ist (noch) nicht gewünscht. Auch wenn
ein Rossmüller schon einmal vorsorglich ankündigte, man werde zukünftig eine
ganze Menge Leute rauswerfen, wollen wir weiterhin dort mit den drei Buchstaben
arbeiten, wo es im Sinne eines gemeinsamen Interessenaustausches, zum Wohle
unseres Volkes und für weitere politische Siege der Bewegung möglich scheint.
Spätestens der nächste Bundesparteitag wir aber zeigen, wohin es mit dieser
Partei und unserem guten Willen gehen wird. Wir werden die Verantwortlichen für
diese zersetzende Entwicklung zukünftig beim Namen nennen und die bisher
gebotene revolutionäre Disziplin politischer Kämpfer, die zum Wohle des
gemeinsamen Kampfes in der internen Auseinandersetzung eingehalten und nur von
Seiten der Apfel-Marx-Rossmüller-Clique immer wieder gezielt verletzt wurde,
beiseite legen.
Kameraden und Kameradinnen,
wir stehen in entscheidenden Zeiten unseres nationalen
Freiheitskampfes. Das System steht vor einer vorhersehbaren schweren Krise.
Korruption, Verantwortungslosigkeit, Gier und Machtversessenheit statt
verantwortungsvollen Handelns haben etablierten Kräfte des One-World-Systems
und der Volkszerstörer an den Rand dieser schweren Kriese geführt. Geradezu
spiegelbildlich spielt sich selbiges in der NPD ab. Die von uns nun getroffene
Entscheidung sollte euch daher in keiner Weise verunsichern. So entschlossen
und gradlinig wir gegen dieses kaputte System ankämpfen, so stehen wir auch in
unserer Bewegung gegen diese kranken Auswüchse!
Es kommt nunmehr noch verstärkt darauf an, der eigenen Kraft
zu vertrauen und die Einsatzbereitschaft und Geschlossenheit der letzten Jahre
innerhalb der freien Strukturen und Netzwerke trotz aller Unterschiedlichkeit
in Ausrichtung und Auftreten in den öffentlichen Raum zu tragen. Für uns bleibt
die nationale Solidarität der Schlüssel zum Erfolg!
Gegen Reaktion und BRD-Patriotismus – für eine gemeinsame
Front der Ehrlichen !!
Euer Kamerad STEINER

|