Das Lübecker C-Haus
Was viele Menschen nicht wissen, aber meiner Meinung nach
wissen sollten, ist die Behandlung von Kinderschändern in deutschen
Gefängnissen. Hier ein kleiner Überblick in dieser Sache aus der JVA-Lübeck,
welche aber stellvertretend für alle Justizvollzugsanstalten stehen soll, die
sogenannte Therapiehäuser, für überwiegend Sexualstraftäter, eingerichtet
haben.
Es ist kein Zuckerschlecken für gewöhnliche Straftäter, die
wegen Raubes, Diebstahls, Betruges oder Drogenhandels in der JVA-Lübeck ihre
Strafe absitzen. Die Haftbedingungen und der ausgeübte alltägliche Psychoterror
sind in der JVA-Lübeck schlimmer als in manch anderen Haftanstalten.
Dies gilt allerdings nicht für Kinderschänder bzw. -mörder.
Da diese Gruppe allgemein von allen Justizbehörden als „krank“ eingestuft wird,
kommen diese abartigen Elemente in den Genuß von sogenannter Zuckerhaft. Ich
war damals in der JVA-Lübeck GMV-Sprecher (Gefangener-Mitverantwortlicher) und
hatte die Gelegenheit über viele Mißstände innerhalb der JVA-Lübeck Kenntnis zu
erhalten.
Hier möchte ich mal einen kleinen Einblick für die
Öffentlichkeit über die Behandlung von Kinderschändern innerhalb der JVA
wiedergeben.
Die JVA-Lübeck ist in mehrere Häuser aufgeteilt:
1. Das G-Haus:
Aufgeteilt in 4 Abteilungen: Abt. 1 - Zugangsstation, Abt. 2 - Strafstation,
Abt. 3 - Langzeithäftlinge, Abt. 4 - Langzeithäftlinge (über 5 Jahre Haft)
2. Das E-Haus:
In 3 Abteilungen aufgeteilt. In diesem Haus befinden sich Häftlinge, die
vorzeitig auf Haftlockerungen hoffen dürfen.
3. Das D-Haus:
4 Abteilungen, alles Untersuchungshäftlinge
4. Das F-Haus
ist der Knast im Knast:
Absolute Isolation, keine Freizeit, kein Kontakt zu
irgend jemandem, Folterhaft pur! Haus für Gefangene, die aufmüpfig auffallen.
5. Das C-Haus,
allgemein als Therapiehaus bekannt:
Dieses Haus ist vorwiegend mit Sexualstraftätern, besonders
Kinderschändern, belegt. Hier haben diese Sex-Monster Vorzüge, von denen
gewöhnliche Straftäter nur träumen können. Das fängt damit an, daß diese
Schweinebrut nicht als Gefangene sondern als Probanden (Patienten) von den
Justizbeamten angesprochen werden müssen. Ansonsten bekommen die Beamten eine
Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Beleidigung an den „Patienten“! Sie brauchen
keine Häftlingskleidung zu tragen, abgenutzt und zumeist mit Urin und
Kotstreifen versehen, sondern dürfen ruhig ihre Zivilkleidung behalten. Die
Hafträume, äh Jugendzimmer, sind doppelt so groß wie gewöhnliche Hafträume und
die Ausstattung gleicht einem Hotelzimmer. Die Toilette ist separat vom
Wohnraum abgetrennt, während sie in normalen Hafträumen mitten in der Zelle
steht. Die Möbel sind mit denen von „normalen“ Strafgefangenen nicht zu
vergleichen, zu nobel!
Während einem Strafgefangenen eine Stunde Hofgang
(Freistundenhof) zusteht, können die Kinderschänder beliebig ihren Freizeitpark
betreten wie sie wollen. Freizeitpark deswegen, weil es nichts mit einem
gewöhnlichen Gefängnishof zu tun hat: Blumenbeete, Hecken, künstlerische
Freizeitbänke, Steinofengrill und herrlich gepflasterte Spazierwege.
Einmal im Jahr darf ein Strafgefangener mit seiner Abteilung
oder seinem Arbeitsbetrieb im Sommer grillen. Die „Probanden“ dürfen dies nach
Laune und Belieben! Die JVA-Lübeck erhält für ihre Gefangenen jedes Jahr vom
Land Gelder für die Freizeitgestaltung der Gefangenen. Hiervon werden 95 %
(!!!) für das C-Haus verwendet, also für die Kinderschänder, die gerade mal 5 %
der gesamten Belegschaft von den Gefangenen ausmacht! Somit werden für dieses
Pack mehrere Freizeiträume ausgebaut, Malräume, Fitneßcenter, Discoraum, eine
superteure Modelleisenbahn und vieles mehr! Zum Vergleich: die anderen Häuser
haben jeweils nur einen Freizeitraum mit abgenutzten Gegenständen.
Als ich dies auf einer GMV-Sitzung mit der Anstaltsleitung
kritisierte, sagte mir der leitende Anstaltsdirektor, die Kinderschänder seien
Kranke und alle anderen Kriminelle, denen könne man nicht mehr helfen!!!
So geschieht es auch, dass diese Probanden nach kürzester
Zeit in Haftlockerungen kommen und wieder auf die Menschheit losgelassen
werden. Die Rückfallquote im C-Haus ist dementsprechend hoch! Kein Wunder,
während zum Julfest die gesamten Hafträume der Strafgefangenen, nach altem
Ritual und jedes Jahr aufs Neue, von den Beamten bei der sogenannten Großfilze
auseinander gefetzt werden und ein Schlachtfeld hinterlassen wird, bekommen die
Probanden von Restaurants außerhalb der JVA ihr Weihnachtsfestessen ins C-Haus
serviert. Der Geruch verbreitet sich von diesem Nobelfraß an diesem Tag über
das ganze JVA-Gelände - kein Witz! Ich habe es miterlebt und die Wut unter den
Strafgefangenen und auch von vielen Justizbeamten ist entsprechend groß, weil
keiner verstehen kann, warum Kinderschänder so eine Schmusebehandlung seitens
der verantwortlichen Justizbehörden erfahren!?
Das ist mehr als nur eine Katastrophe, weil jeder normale
Mensch angewidert von Kinderschändern ist und ihnen die Pest an den Hals
wünscht. Die Gesellschaft ist immer geschockt und voller Hass, wenn ein Kind
tot und vergewaltigt aufgefunden wird und der Schrei nach härteren Strafen für
diesen Abschaum von Kinderschändern hallt durch ganz Deutschland. Doch ist
dieses C-Haus wirklich eine harte Strafe für diese Kindermörder? Diese Frage
muß öffentlich gemacht werden, die Gesellschaft muß wissen, was innerhalb einer
JVA mit diesem Abschaum wirklich passiert. Allein schon im Namen der
geschändeten hilflosen Kinder dürfen vor diesen nicht hinnehmbaren heutigen
Verhältnissen von Behandlung dieser perversen Elemente nicht die Augen
verschlossen werden!

Eingang der JVA Lübeck Lauerhof
Quelle:
Mario Hammer
www.jva-report.com
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