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Heldengedenken auf dem Lübecker Ehrenfriedhof



In Zeiten, in denen deutschen Volksgenossen, wie beim Heldengedenken in Halbe, der Zugang zum Soldatenfriedhof durch die Staatsmacht untersagt wird, sind genehmigte Gedenkveranstaltungen der nationalen Opposition auf deutschen Soldatenfriedhöfen kaum noch möglich. Auch in Lübeck zeichnete sich ein vergleichbares Szenario ab, denn bereits kurze Zeit nach dem letztjährigen Gedenken auf dem Ehrenfriedhof, erhielt ein Lübecker Aktivist einen Bußgeldbescheid, da er eine nicht angemeldete Veranstaltung auf dem Friedhof durchgeführt haben soll. Laut Friedhofssatzung der Hansestadt Lübeck sind solche Veranstaltungen genehmigungspflichtig. Um nicht wieder in die Mühlen der bundesdeutschen Justiz zu geraten, wurde das diesjährige Gedenken ordnungsgemäß angemeldet, jedoch mit dem Hinweis notfalls einen Gedenkmarsch nach dem Versammlungsgesetz rund um den Ehrenfriedhof anzumelden, wenn das Friedhofsamt keine annehmbare Genehmigung erteilen würde. Diese Genehmigung wurde, sehr zur Verwunderung einiger Kameraden, ohne einschränkende Auflagen durch das Friedhofsamt erteilt. So stand auch in diesem Jahr einem würdevollen Gedenken nichts mehr im Wege und über 50 Kameraden aus Schleswig-Holstein konnten die Gelegenheit nutzen, um den gefallenen deutschen Soldaten die letzte Ehre zu erweisen.
 
Nachdem sich vor dem Friedhofsgelände gesammelt wurde, ging es gemeinsam in Zweierreihen über den weitläufigen Friedhof, vorbei an der Grabstätte des Sozis Dr. Julius Leber, zum Ehrenmal. Nachdem dort Aufstellung genommen wurde, begrüßte der Veranstalter, Jörn Lemke, die zahlreichen Teilnehmer. Nach diesen einleitenden Worten sprach der freie Nationalist Thomas (Steiner) Wulff zu den Teilnehmern und hob die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung mit deutlichen Worten hervor. In der anschließenden Totenehrung wurden die gefallenen Helden in unsere Reihen zurück gerufen und ein lautes „Hier“ schallte unüberhörbar über den Ehrenfriedhof. Nachdem der Gedenkkranz niedergelegt und gemeinsam das Lied „Ich hat einen Kameraden“ gesungen wurde, wurden abschließend ein Gedicht vorgetragen und der letzte Wehrmachtsbericht verlesen. In der Verabschiedung bedankte man sich ausdrücklich bei der Friedhofsverwaltung für die unbürokratische Genehmigung der Gedenkveranstaltung. Gemeinsam ging es nach Beendigung des Heldengedenkens wieder in Formation vom Ehrenfriedhof herunter.

Die Veranstaltung verlief ohne die geringsten Störungen und auch unsere Freunde von der Antifa schafften es lediglich, aus einem fahrenden Auto heraus einige Bilder der Teilnehmer zu machen und mußten zähneknirschend hinnehmen, daß man eine Gedenkveranstaltung mit über 50 Teilnehmern nicht so einfach behindern kann. Um diesen Frust zu kompensieren, vergriff man sich bereits in der folgenden Nacht am Gedenkkranz. Eine abartige Tat, nach welcher man diesen vaterlandslosen Gesellen am liebsten vor Verachtung ins Gesicht spucken möchte. Vielleicht wird sich in den kommenden Jahren eine Gelegenheit hierzu ergeben, wenn die nationale Opposition erneut einen Kranz zum Heldengedenken auf dem Lübecker Ehrenfriedhof niederlegt!




   



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