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Solidarität mit Kay Diesner


Über die Person Kay Diesner kann man auch innerhalb der nationalen Bewegung die unterschiedlichsten Meinungen hören. Die einen betrachten ihn als nationalen Terroristen und andere als durchgeknallten Psychopathen. Nationale Sozialisten aus Schleswig-Holstein besuchen den Kameraden Kay Diesner regelmäßig in der JVA Lübeck und möchten hier die Gelegenheit nutzen, über einen der bekanntesten nationalen Inhaftierten zu berichten.Im Jahre 1997 versuchten Aktivisten der Jungen Nationaldemokraten eine Kundgebung unter dem Motto: „Freiheit für alle Nationalisten“ vor der JVA Lübeck durchzuführen. Da bereits zu diesem Zeitpunkt auch Kay Diesner dort inhaftiert war, stieß die geplante Veranstaltung auf erbitterten Widerstand der NPD-Parteiführung und konnte nicht wie geplant durchgeführt werden. Seit diesem Zeitpunkt hatten auch nationale Sozialisten aus Schleswig-Holstein Briefkontakt zu Kay und besuchten ihn später regelmäßig im Lübecker Kerker. Anfänglich, beim ersten Besuch, mit gewissen Vorbehalten. Zu stark hatten sich die von den Systemmedien propagierten Bilder und Aussagen über den bösen Polizistenmörder auch im Hinterkopf  gefestigter nationaler Sozialisten festgesetzt. Um so überraschter war man dann, als dieses Bild eines geisteskranken Mörders in keiner Weise zutraf.
 
Kay Diesner ist auch nach über 11 Jahren Haft ungebeugt. Obwohl er fast täglich mit den Schikanen der JVA-Wärter leben muß und über 10 Jahre unter erschwerten Bedingungen auf der Zugangsstation untergebracht war, hat er seinen Glauben an ein freies Deutschland zu keinem Zeitpunkt verloren. Er ist ein lebensfroher Mensch, der trotz aussichtsloser Situation noch Hoffnung auf eine bessere Zukunft hat. Nach fast 11 Jahren Haft auf der Zugangsstation ist er nun endlich auf eine Langzeitstrafstation verlegt worden und genießt dort erweitertet Freizeitmöglichkeiten, die für andere Langzeitstraftäter vom ersten Hafttag an zur Normalität gehören. Lediglich das Telefonverbot und die inhaltliche Postkontrolle wurden ohne nachvollziehbare Begründung aufrecht erhalten. Damit dürfte Kay der einzige verurteilte Strafhäftling in der JVA Lübeck sein, der mit solchen Repressionen unterdrückt wird.

Im letzten halben Jahr hat sich jedoch auch bei Kay einiges ereignet. Er hatte die Möglichkeit in der Anstalt seinen „Europäischen Computerführerschein“ zu erwerben und hat eine Ausbildung zum „KFZ-Servicemechaniker“ begonnen. Durch oben bereits geschilderte Verlegung auf eine andere Station, ist Kay nun erstmalig die Gelegenheit gegeben worden nicht nur den Himmel über Lübeck, sondern auch ein Teil der Straße einsehen zu können. Eine nicht zu unterschätzende, positive Veränderung nach über einem Jahrzehnt Haft.  
In etwa 4 Jahren hat Kay erstmalig Gelegenheit auf eine Anhörung, bei der ein genaues Endstrafmaß festgelegt werden kann. Sollte dafür anwaltliche Unterstützung notwendig sein, werden wir Kay mit allen verfügbaren Möglichkeiten unterstützen. Wir hoffen, daß Kay auch in den nächsten Jahren die notwendige Solidarität seiner Kameraden außerhalb der Kerkermauern erhält. Nur Ihr könnt Kay die Kraft geben, die er dringend benötigt, um auch die nächsten 11 Jahre ungebeugt und aufrecht im Kerker Lübeck zu überleben. Wer möchte, kann Kay auch schreiben. Nur eines sollte dabei jedem klar sein. Wer dem bösen Neonazi-Terroristen Kay Diesner schreibt, bietet diesem System, dank der inhaltlichen Postkontrolle, eine breite Angriffsfläche und kann sich zukünftig nicht mehr hinter einer bürgerlich-demokratischen Fassade verstecken. Aber wer möchte das schon……!
Seine Anschrift lautet:

Kay Diesner - Marliring 41 - 23566 Lübeck

 

Kay Diesner in der JVA Lübeck

 







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